A. Die Naturgottheiten.
„Qx*α ν⁶(nach Diod. Sic 1, 19= Fluß, nach den Schol. von Gzöc und»ã,= der Schnell⸗ fließende, nach Hermann von dο und Leo oder kéva= celerivena, nach Andern ſtammver⸗ wandt mit ſanskr. augka, ôgka, d. i. Flut), der Okeanos, Oceanus, der die Erdſcheibe umgürtende große, heilige Strom, der kinderreiche Allvater¹), der Anſang aller Dinge ²).
ESOO»6 drA“ 3ρο ˙ττανοοο Eurynome, die Tochter des zurückfließenden(d. i. in ſich ſelbſt zurückſtrömenden) ³) Okeanos,„des kreisförnigen Okeanos“(Ni)), ſe Okeanos Tochter, des erdumkreiſenden Stromes“(NMo.),„des flutenden Okeanos“(St.),„des kreiſenden Stroms Okeanos blühende Tochter“(V.),„Okeanos Tochter, des rückwärtskreiſenden Stromes“(Wie.), Jl. 18, 399.
à 60bo Lz2a»oto, des zurückfließenden Okeanos,„des kreisförmigen Okeanos“(Mi.), „Okeanos', des rückwärtskreiſenden“(Wie.), Od. 20, 65.
2 LxSa* Sadon ³), bei dem tiefſtrudelnden Okeanos,„bei dem tiefſtrudeligen Okeanos“(Mi.),„an Okeanos tiefem Geſtrud el“(V.),„an Okeanos tiefſem Gewirbel“(Wie.), „am tiefſtrude lude n Okeanos“(Will. S. 132), Od. 10, 514.
Sadoppsitao Be†α dv⁵ Oeeoe, d des tiefſtrömenden Okeanos große Kraft, der rieſen gewai⸗ tige tieſwogenflutige Okeanos“(Mi),„Okeanos Kraft mit der tiefhinflutenden Strömung“(Mo.),„die
¹) Naegelsbach, Homeriſche Theologie S. 73, und Weleker, griechiſche Götterlehre I. Bd. S. 292 und 618. 2) Preller, griechiſche Mythologie S. 27. ³) Dagegen Lob. Path. I, 317: Scientiores eum dG eur eopulatum judicant, unde àπιοωρ ααα Hes. Nunquam enim refluum significat, sed αelκιον(d. i. ſich zurückbewegend, zurückkehrend) sive KaAxXioν oy(d. i. zurückeilend). ⁴) Nach Doederlein Homer. Gloſſarium 2419 iſt abodinne mehr ſubſtantiviſch zu faſſen als Tiefwirbler.


