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Minimum zu⸗ und wieder aufgedreht werden können. Die 6 Lampen über den Schülern ſind zur indirekten Beleuchtung eingerichtet. Außerdem hat der Saal noch elektriſches Licht; 7 Glühlampen ſind in zwei Gruppen zu 3(über den Schülern) und 4(über dem Experimentiertiſch) angeordnet und getrennt ein- und auszuſchalten, und zwar alle von einem Punkte neben der Eingangsthüre zum Vorbereitungszimmer, die Gruppe über den Schülern auch noch von der Projektionslampe aus.
Verdunkelt wird der Saal an den 5 Fenſtern durch Holzrollläden, die in Gruppen zu 2 und 3 von unten nach oben ſich bewegen. In dem Vorbereitungszimmer befinden ſich außer 3 Schreib⸗ tiſchen für die Lehrer und einem Teile der Bibliothek ein kleiner Werktiſch mit Werkzeugſchrank und
ein langer an der Wand befeſtigter Tiſch für die Wagen, ſowie ein Waſſerbecken. Auch dieſes
Zimmer kann verdunkelt werden. Die Beleuchtung geſchieht durch Gas und Elektrizität. Neben der Niederdruckdampfheizung kann noch ein Gasofen benutzt werden.
Die Einrichtungen der Sammlungsräume, der Dunkelkammer und der Werkſtätte im Keller⸗ geſchoß laſſen ſich aus der Zeichnung(Tafel I) entnehmen.
Der Lehrſaal der Chemie ſtimmt im weſentlichen mit dem für Phyſik überein. Die Ein⸗ richtung der übrigen Räume für Chemie iſt aus Tafel I zu erſehen.
D. Die elektriſche Anlage.
Die elektriſche Anlage iſt in der Hauptſache von der Allgemeinen Glektrizitäts⸗Geſellſchaft Berlin(Filiale Frankfurt a. M.) ausgeführt worden. In dem Maſchinenraum des Kellergeſchoſſes (Tafel h ſetzt ein 2 pferdiger Gasmotor(1) von Benz& Co. Mannheim eine Nebenſchluß⸗Dynamo⸗ maſchine(2) von 1100 Watt in Bewegung, die den Strom zur Speiſung einer Akkumulatorenbatterie (3) von 36 Zellen(Hagen) liefert. Gasmotor und Dynamomaſchine ſind auf der Tafel III Fig. 1 beſonders gezeichnet. Die Tafel II enthält den Querſchnitt durch den Maſchinenraum und das darüber befindliche Lehrzimmer für Phyſik. Sie zeigt die Stromleitung von der Dynamomaſchine durch das Schaltbrett zu den Akkumulatoren und die Weiterführung zum Erdgeſchoß. Das Schalt⸗ brett enthält 2 Ampéremeter für Ladung(rechts) und Entladung(links) und ein Voltmeter, das die Spannung der Maſchine, der Akkumulatorenbatterie oder der durch den Doppelzellenſchalter für die Beleuchtung eingeſchalteten Zellen angiebt. Der Ausſchalter links muß, wenn die Batterie benutzt werden ſoll, eingeſchaltet werden. Der Umſchalter rechts liegt in der Maſchinenleitung. Nach oben gelegt führt er den Maſchinenſtrom in die Akkumulatoren, nach unten gelegt leitet er ihn zu den Verbrauchsſtellen. Wird in dieſem Falle auch der Ausſchalter links eingeſetzt, dann ſind die Akkumulatoren mit dem Maſchinenſtrom parallel geſchaltet. Unterhalb des Schaltbrettes befindet ſich der Nebenſchlußregulator für die Dynamomaſchine.
Die Akkumulatoren liefern einen Strom von 33 Ampereſtunden. Er verſorgt die Glüh⸗ lampen in dem Lehrzimmer, dem Vorbereitungszimmer, den Sammlungsräumen und der Dunkel⸗ kammer des Erdgeſchoſſes ſowie in den darüber gelegenen entſprechenden Räumen. In dem Keller⸗ geſchoß ſind nur der Maſchinenraum und die Werkſtätte angeſchloſſen.
Dieſe Lichtleitungen ſind auf Tafel II nur angedeutet, dagegen zeigt dieſe Tafel, in welcher
Weiſe der von den Akkumulatoren gelieferte Strom für Lehrzwecke Verwendung findet. Bei dieſer
Darſtellung zur beſſeren Überſicht der poſitive Pol mit—.—.—. und der negative Pol mit ——. bezeichnet. Der geſamte Strom kann durch den Doppelzellenſchalter im Kellergeſchoß aus 24— 36 s Zellen nach dem Schaltbrett im Erdgeſchoß(Tafel II) geführt werden. Dort befinden ſich 2 Ausſchalter und ein Umſchalter. Der Ausſchalter links dient für den unten zu erwähnenden Stromkreis des Linienwählers, der andere rechts für den geſamten Strom und der Umſchalter für beide Ströme, um ſie durch den daneben befindlichen Widerſtand zu leiten. Die Präciſionsinſtrumente


