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1) Architektur, 2) Landſchaft, 3) Erinnerung, vgl.„Geſchichte“; gegenwärtiges Ausſehen, Name), Das Schloß in Uhlands Gedicht„Des Sängers Fluch“, Der landſchaftliche Hintergrund in dem Gedichte „Die Kraniche des Ibykus“, Der Gedankengang in der Einleitung des Leſeſtückes„Auf dem Marannon“ (Einförmigkeit der Landſchaft— Langeweile; geiſtiges Intereſſe— ungewohnte Größe der phyſiſchen Erſcheinungen, des breiten Stromes und des dunkelgrünen Waldrandes; nirgends eine gewerbfleißige Stadt, nur ſchmutzige Dörfer; wolkenloſer Himmel— die Strahlen der tropiſchen Sonne erzeugen ein reiches Pflanzen⸗ und Tierleben), Dispoſition des Leſeſtückes„Auf dem Marannon“, Der Hofſchulze nach dem Leſeſtücke„Ein weſtfäliſcher Oberhof“.
Geſchichte.
Eckertz, Hilfsbuch für den erſten Unterricht in der deutſchen Geſchichte(Penſum der Tertia).
Über die Verbindung mit Cäſar ſ.„Lateiniſch“.— Die Druidenherrſchaft gibt das typiſche Bild für die Stellung der Kirche im Mittelalter. VI, 13, 14 druides rebus divinis praesunt, disciplinae, de omnibus controversiis constituunt- Prieſter, Lehrer, Richter; sacrificiis interdicunt— Strafmittel: Bann(Exkommunikation, Interdikt); omnibus druidibus praeest unus- Hoheprieſter, Papſt; Wahl desſelben; considunt in loco consecrato-Verſammlungsort(heiliger Mittelpunkt); praemiis-— Privilegien(Freiheit vom Kriegsdienſt und Steuerfreiheit); multi in disciplinam con- veniunt-—Schüler, welche versus, Sprüche und Lieder, auswendig lernen müſſen, in denen die Welt⸗ anſchauung der Druiden niedergelegt iſt; Einfluß der Druiden durch die Schulen(Seminarien, Kloſter⸗ ſchulen).— Dazu kommt VI, 15 equites omnes in bello versantur, haben ambactos d. h. ihre Gefolgſchaft um ſich(Ritter des Mittelalters).— Im germaniſchen Staate kommen zu der Geiſtlichkeit und den Rittern die Königsgewalt und die ſtets an Einfluß wachſenden Städte ausgleichend hinzu, bis ſich am Ende des Mittelalters auch die Bauern melden; Bedeutung des Gleichgewichts der Stände.
Die durch immanente Repetition erzielte Konzentration iſt ausgiebig zu verwenden. Dabei empfiehlt es ſich, namentlich auch den Schauplatz in die Mitte zu ſtellen und von ſolchen geographiſchen Zentren aus Reihen geſchichtlicher Thatſachen zu bilden(Gallien: wie ſieht es zur Zeit Cäſars aus? wie 450 ˙ wie beim Tode Chlodwigs? ꝛc.— Norditalien: Name zur Römerzeit, Feldzüge des Alarich, 452, 568, 774, ꝛc.— Die Donautiefebene: Römerzeit, Völkerwanderung, Avaren, Ungarn, Türken u. ſ. w. — Burgund: Burgunder in Worms nach der Sage, 532— 534, unter Karl d. Dicken, unter Konrad II. u. ſ. w. bis zu Karl d. Kühnen). In ähnlicher Weiſe kann der Geſchichtsverlauf eines einzelnen Stammes, z. B. der Normannen, zum Mittelpunkte der Repetition gemacht werden(„Nordmänner“ — Wikinger, Seeräuber unter den Karolingern, Schlacht bei Löwen an der Dyle 891, Nor⸗ mandie, N. in England 1066, N. in Italien unter Heinrich II., N. unter den Saliern,[Tankred von Hauteville), Stellung zu Gregor VII.[Robert Guiscard], Verheiratung von Barbaroſſas Sohn Heinrich mit Konſtanze, der Erbin des Normannenreiches und die Folgen hiervon für. die Politik der Staufer).
Es darf ferner nicht verſäumt werden, indem natürlich die deutſche Geſchichte den Mittelpunkt bildet, von dieſem aus die Geſchichte der übrigen europäiſchen Länder im Auge zu behalten(bei Italien ſelbſtverſtändlich!) und die dem Schüler bekannt gewordenen Thatſachen gelegentlich zur Reihe zuſammen⸗ zufaſſen. Hat man z. B. den dritten Kreuzzug erzählt, fügt nun bei Heinrich VI. die in deſſen Geſchichte eingreifenden Schickſale des aus dem heiligen Lande zurückkehrenden Richard Löwenherz hinzu und erklärt ſchließlich die Bedeutung der Schlacht bei Bouvines 1214 für Friedrich II., ſo können dieſe Ereigniſſe den Anknüpfungspunkt bilden, um dem Schüler wiederum folgende Reihe von Thatſachen, welche England betreffen, durch Repetition ins Gedächtnis treten zu laſſen: Beginnende Eroberung Englands durch die Römer unter Cäſar, welcher ähnliche Züge dorthin unternimmt, wie nach Deutſchland(der OIII fällt die
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