brauchte rols éwva auch hierbei anzuwenden; und der Zufall hat merkwürdig genug gespielt und diese „Prophezeiung“ zur Wahrheit werden lassen.
Auch dieses Orakel also beweist nichts: es wird niemandem einfallen die Echtheit desselben und die Wahrheit des Berichtes des Thukydides anzuzweifeln; aber es lässt sich auf das einleuch- tendste erklären, wie die alten Wahrsager zu ihrem Ausspruche gekommen sind.
Wenden wir nun den Satz, den wir an die Spitze unserer Untersuchungen gestellt haben, zunächst auf den engeren Kreis einiger Orakel an, die sich an die Ereignisse und Schlachten der Perserkriege anschliessen, so ergiebt sich, dass mehrere derselben, auch der von Herodot überlieferten, in unserem Sinne unecht sind. Das Orakel auf den Tod des Leonidas bei Herodot VII 220(or. 109): d 0y d'&άdον⁸ oOixεſτοοεςα νορινιοοο,
7 uéya dãœσν Ʒᷣοικν⁴eς dm'νdοσ Heοασενμον Treꝗϑεειαι ᷣ mτ ⁴μ̈ιν ονeνκ³, dg Toανεοο ϑε ννένινεέν mvſGeε αοι mdmwYÜumÜeron axsdiμονοο 05008.
0d„do 10% αοοσν mσem⁵υιm⁴ιμοο ους ενιι Gτιεε‿σ ννσ ναἀε ½ε νμιμ̈νοσ•ος ρσην Gxνσεσσσ mινν τυιμννι εμιτ εοονĩð ⁵ 1e³α αονσκσαν.
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setzt dieses Ereignis selbst voraus: alles, was in diesen Versen steht, konnte erst nach dem Falle des Leonidas geschrieben werden. Man sieht sofort, dass es eine Verherrlichung des tapferen Kampfes 6), die eben deshalb erst nach dem Kampfe selbst entstanden sein kann.
jenes Mannes ist(cfr. v. 5 In gleicher Weise wie in diesem Falle haben sich weiter an fast alle, wenn nicht überhaupt an alle
wichtigeren Begebenheiten Orakel angeknüpft; und wiewohl uns heute die Fälschungen— wenn man es so nennen will— geradezu handgreiflich erscheinen: der religiöse Sinn der Griechen setzte in jener
Zeit im allgemeinen die Kenntnis der Zukunft seitens des Gottes und seiner Eingeweihten voraus, er glaubte wirklich an die Wahrbeit und Echtheit jener Sprüche. Dafür giebt es wohl kein sprechende- res Zeugnis als die Worte Herodots VIII 77: eic 1ιννια ιιέν mασα ονοα 6rαοσꝓννέσ έτοντι Bdxεει νi doyins onααν τποιο²ε durde éyν τν Ouτε επαςρν ν⁴ων ενιέαον⁵α. Dieser feste religiöse Glaube erklärt auch allein die Unzahl der überlieferten unechten Sprüche. Und das bemerkt Herodot zu einem Orakel, in welchem angeblich am Anfang des Zuges des Xerxes die Zerstörung Athens (v. 3), der Sieg der Griechen zur See und das Freibleiben von Hellas(v. 6— 8) verkündet wird. Es lautet(or. 110):
d* α doreενμι⁶οο τιωυααοσοωιν ιεαν άꝛνν
u σᷣνες νυερασσσσ αα εέταενν αἀννοννσαemνσ,
6Aειεμαρακϊνσϊνm ντeods eᷣαννe 49ν νας
ꝗia 1iws dedσεν ααραᷣεον αον, L10=8 vP,
5. dευνον αμάιιντα ϑοπντνι ασe ᷣπαανe 1νεσοσα.
IaAνκο vdo Xalν συωνιιννέενεα,, ⁵ασ σε‧doνs
r6 ν̈νν&σοεννises. 161" 8A6uεꝙον sdοςα ⁷1αμα
evνοmνι KOoςα εέmτes αmαά rdri Nixn.
In den letzten Versen spricht sich die ganze Freude des Verfassers aus über den endlichen
Sieg und die wiedergewonnene Freiheit, über die Bestrafung des Xerxes für sein übermütiges Beginnen und vor allem für die Zerstörung der 4uπααα ⁴oνπνναο: man merkt, es ist ein Athener, der in diesen Versen die Rettung seines Vaterlandes feiert. Auch die Schlacht von Plataeae im folgenden Jahre soll vorher geweissagt worden sein(Her. IX 43. or. 116. nur Fragment):.....


