Aufsatz 
Abriß einer Einleitung in das Neue Testament / Friedrich Zimmer
Entstehung
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Pierius und ſpäter Pamphilus und Baßilius die Korrektur Jeuteſtamentlicher Handſchriften ſich angelegen ſein liehen, daß Heſychius und Lucian Textrezenſionen veranſtalteten, die aber keine kirchliche Anerkennung fanden, und daß unter Leitung des Enſebins um 322 fi die girden von ganſtnineyel auf ſer lichen Befehl 50 Pergamentſchriften des Nenen Teſtaments ver⸗ ſertigt wurden.

Zweites Hauplſtück: Pie Sprache des Neuen Teſkaments.

§ 49.(Die Elemente der Neuteſtamentlichen Sprache.) Die Neuteſtamentliche Sprache iſt im weſentlichen das Heleeniſtiche, d. h. die mit Hebraismen verſezte grieiſche Umgangsſprache des matedoniſchalerandriniſchen Dialeks. Neuteſtamentliche Geiſt ſelbſt hat ſich nur in der Ausprägung einiger neuer Begriffe ſprachbildend erwieſen.

§ 50.(Kauptunterſchiede gegen die attiſche Proſa.) Die Sprachbeſonderheiten der helleniſtiſcheneuteſtament⸗ lichen Sprache ſind überwiegend leritaliſher Natur: Die An⸗ wendung dialektiſcher und ſeltener oder poetiſcher und die Vildung neuer Wörter, die Beilegung neuer Bedentungen und die ln bildung der Formen bei ſchon früher bekannten Wörtern. In grammatiſcher Beziehung iſt die Sprache, 3 in der Formbildung, im allgemeinen konſtanter geblieben

§ 5l.(Flerion) Die Wortbeugung wat un der Dellie nation einige ſeltenere Formen, in der Komparation, ſowie in der Deklination von Eigemnamen einige Eigentümlichkeiten auf und folgt in der Vildung beſonderer Femininformen beim Abjektiv nicht immer der älieren Sprache. Die Konjugation tennt außer einer Anzahl regelmäßig gebildeier, aber früher ungebränchlicher Formen mancherkei Eigentümlichkeiten in der Augmentation und in der Tempus⸗ und Perſonal⸗Bildung.

§ 52.(Artikel und Pronomen.) Der Gebrauch des Artikels entſpricht im allgemeinen der klaſſiſcen Sprache. Nur ſinden ſich Spuren des umbeſtimmten Artikels(eis), der demonſtrative Gebrauch des beſtimmten Artikels trit zurück, und