Aufsatz 
Abriß einer Einleitung in das Neue Testament / Friedrich Zimmer
Entstehung
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Petrusbrief bietet noch ungeliſte Brableme in ſeiner Herkunft, ſeiner Abreſſe, ſeiner litterariſchen Verwandiſchaft und ſeiner Zeitlage.

II. Das Gbſeht nach ſeiner formalen Scüie

Erſtes Hauptgtüch: Die Rberkieſerung des Reuteſtamentlichen Pextes.

§ 44.(Erten der Textzeugen) Da die von den Neuteſtamentlichen Schriſtſtellern wohl auf das leichtvergängliche Papyrus(übrigens nicht einmal immer eigenhändig) geſchriebenen Urexemplare verloren ſind, beruhen unſere heutigen Texte nur auf Abſchriten, deren älteſte bis in das vierte Jahrhundert hinauigehen. Nebenzeugen find die alten Überſehungen und die itate bei Kirchenvätern.

§ 45.(Altes Schreibweſen.) Die Papyrus⸗Blätter, etn handbreit, wurden auf einer Seite beſchrieben, aneinander geileht und auſgerollt. Seit dem 4. Jahrhundert wurde dafür das Pergament, ſeit dem 9. das Papier gebräuchlich, auf beiden Seiten, anfänglich in 42 Kolumnen(wededes), beſchrieben und in Lagen von 46 Doppelblättern geheftet. Die Uncialſchrift der Maiuskeln herrſcht bis ins 9. und 10. Jahrhundert und wird dann durch die Kurſivſchrift der Minuskeln abgelöſt. An die Stele der etwa 38 Buchſtaben breiten Naunzeile(wrlzas) trat durch des Euthalius Stichonetrie um 450 die Sinnzeile (), die die Verallgemeinerung der Interpunktion zur Folge hatte. Die Accentuation iſt erſt ſeit dem 8. Jahrhundert allgemein üblich. Verſchiedene, nirgends zum allgemeinen Gebrauch ge⸗ tommene Einteilungen des Tertes gingen teils vom Sinn, keils won der liturgiſchen Praris aus.

646.(Die Hauptrodices.) Die wichtigſten Mazuskeln ind folgende:

aus dem 4. Jahrhundert: X col. Sinaiticus] Sie ganze 8

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