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(Die Johannes⸗Briefe.) In betreff der 3 Johannesbriefe widd nicht einmal allgemein zugegeben, daß der zweite und dritte von derſelben Hand herrühren. Jeden⸗ falls wird der Verfaſſer derſelben vielfach vom Verfaſſer des Evangeliums und des erſten Briefes unterſchieden und gemüß ſeiner Selbſtbezeichnung Gaaeneuen) zum Teil als der von Papias bezeugte epheſt eshyter Johannes grdeutet. Doch werden die Zweifel der avoelicen derkunft nicht durch die geringe und ſpäte altkiröliche berlieferung erregt, da der dritte Johannesbrief ein Privatſchreihen iſt, und der zweite Johannesbrief ein ſolches zu ſein ſchien und noch Manchen ſcheint. Zweifelhaft iſt das zeitliche Verhältnis dieſer beiden zum erſten Brief. An dieſem ſelbſt iſt fraglich ſein Brief⸗ Charakter, ſein Zweck, ſein Verhältnis zum Svangelium, ſein Verfaſſer, ſein Leſerkreis, ſeine Zeitlage und der Charakter der im Briefe vorausgeſehten Irrlehren.
§ 42.(Der Jakobuabrief.) Mit den Johannesbriefen h zwei Petrusbrieſe, der Jakobus⸗ und der Judasbrief
Euſebius unter dem Namen Ln⸗wsozch zactoleeni, d. h.(ac
gewöhnlicher Deutung) für die Geſamtkirche beſtimmte Ahlhe im Gegenſatz zu den pauliniſchen, zuſammengefaßt worden. Von dieſen iſt der Jatabusbrief ein merkwürdiges Rätſel, das noch gegenwärtig die euegemeedeſen 2hhuaerſe findet. Denn er gilt bald als das älteſte der ſpüteſſen Neu. teſtamentlichen eai nneae
§ 43.(Die Briefe Petri und Judät.) Die beiden Petrusbriefe ſind von einander ſo verſchieden, daß man die Einheit ihrer Verfaſſer meiſt in Abrede ſtslt. Und zwar ſteht gewöhnlich den zweiten Petrusbrief an, beſonders well die zwiſchen dieſem und dem Judasbrief beſtehende Verwandtſchaft gewöhnlich zu ſeinen Ungunſten gefaßt wird⸗ doch auc wegen ſeiner ſehr ſpaͤten Bezeugung und wegen ver⸗ ſchiedener auf ſpäte Zeit gedeuteter Einzelzüge. Auch Inter⸗ valationen ſind angenommen worden. Der Judasbrief wird von Einzelnen dem Bruder Jeſu zugeſchrieben, meiſt aber für ein Erzeugnis des zweiten Jahrhunderts erlläct. Der erſte
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