Aufsatz 
Abriß einer Einleitung in das Neue Testament / Friedrich Zimmer
Entstehung
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einen Ouelle noch andere angenommen werden müſſen. 3. Die Benutzungshypotheſe iſ ſeit Weiße und Wilke(1838) meiſtMartus⸗Hyvotheſe(Markus die Quell für Matthius und Lukas); jedoch iſt auch die Matthäus⸗Hypotheſe noch einiger⸗ maßen vertreten.

§ 36.(Die Synoptiker.) Im Zuſammenhange mit der noch Meinungsverſchiedenheit über das Ver⸗ wandtſchaftsverhältmis der Synoptiker ſteht die Zwieſpältigeit der Anſichten über 5 ae geſchichlichen Verhältniſſe dieſer Schriften. Feſt ſteht für die Mehrzahl der Forſcher nur, ent⸗ gegen der ſen ern daß das Matthäus⸗Evangelium nicht von dem Apoſtel 8 ſtanmt wid von einem antihrrt

ſchon

geſchrieben iſt. Die Uberleferung von der uhenaar der beiden anderen Evangelien durch den Judenchriten Markus und den Heidenchriſien Lukas mird nicht beanſtandet. Auch über die Be⸗ ſümmung der beiden Sciften für Heldenchriſten herrſcht Ein⸗ heit der Anſichten. Dagegen iſ heute noch fraglich: 1. Ob und wie weit die durch ihr durchſichtiges Motiv verdächtige Trabltion von der Abhängigkeit des Markus von Petrus und des Lukas von Paulus richtig iſt: 2. ob die wangelien Ausdruk einer Jarteirichtung ſind und bejahendenfalls welcher; 3. wann inner. halb des lezten Drittels des erſten und des erſten Fänftels des zweiten Jahrhunderts und wo ſie entſlanden ſind.

Sen. Die Anoftelaeididtey Aon ten derfiſe des dritten Evangeliums ſtaunt zweiſells die als Fortſezung Sihs ienn ſch eisſhrene Aooßelgeſhchte Ihrr zetleme find: 1. das tendenzkritiſche: nach welchen Geſichtspunkten der verſe das ihm zugängliche Geſchichematerial ausgewählt und dargeſtellt hat, und ob dies mit tendenziüſer Zuſtuhung geſchehen iſt oder nicht; und 2. das litterarkritiche: welche Duelen der Darſtellung zu Grunde Fsser, namentlich 8 dieWir⸗Stücke der zweiten Hälfte(16, 10 17. 30, 5 15. 21, 1 18. 27,

H 28, 16) vom Verfaſſer ſelbſt oder 8 einer von ihm be⸗ nutten Quelle ſtammen.