4
Uberſeungen des Nenen Teſtumentes, die freilich vorläufig un beachtet blieb, und die in England begonnenen Variantenſamm⸗ lungen(Walton 1657, Fell, Milz, Wetſtein) veranlaßten ſchon igen Hälfte des 18. Jahrhunderts eine neue kritiſche Textrezenſion(Bentleyy. Die aus ernſten Gewiſſensbedenken unternommene Nezenſion J. A. Bengels(1739) mit ihrer Unter ſcheidung von verſchiedenen meenädüien blieb längere Zeit ohne Verſtändnis und Na⸗ Priesbach(1774) nahm ſein Reezenſionenſyſtem auf, und in vn Fußſapie ſind in der Gegen⸗ wart wisder Weſteott und Hort(1882) getreten. Von andern tertkritiſcen Grundſäten ausgehend, aber von dem früheren textus receptus ſich inmer mehr entfernend, ind die Ausgaben von Matthaei(1782), Lachmann(1831), Tiſchendorf(1841) und andere. Eine völige Einheit iſt biaher weder über die Tentgeſtalt, noch auch nur uber die tertkritiſchen Grundſätz erzielt. „(Die Litterarkritik.) Die aufkommende Text, retit in Verbindung mit dem Ermachen hiſtorſcher Studien führte zur Literarkritit(d. h. Quellen. und ſog. höheren Kritik) der einzelnen Schriften des Meuen Teſtaments. Namentlich leb⸗ haſt wurde die Frage nach den Quellen der ſynoftiſchen Evan⸗ gelien erörtert, die bis zur Gegenwart noch nicht zur Ruhe und zum Aüſchluß gelomnen ii. Daneben her ging ind gehl die Beſtreitung der Echtheit und der Integrität gewiſſer Neu⸗ teſtamentlicher Schriften. § 17. Sie hiſtoriſche Kritik) Um über die nur die Echtheit gewiſſer Schriſten beſtreitende, aber nicht die Ent⸗ ſtehung der letzteren aufhellende Literarkritit hinauszukommen, war eine hiſtoriſche Kritit nötig. Wurde dieſelbe auch zunächſt von Baur und ſeinen Anhängern(der„Tübinger Schule“) nur als Tendenzkritit unter Konſtruktion der Geſchichte geüüt, ſo hat dies Vorgehen doch das Ergeönis gehabt, daß in der Gegen⸗ wart die ſerdrnn einer wahrhaft geſchichtlichen Kritik allfetig erhaben 6 18 danee se Schriftprinzip) Die liche Folge, wemn nicht die ſtilſchweigende Vorausſetung diee Tert., Literar⸗ und hiſtoriſchen Kritt der Aentenenlica


