schen gleichartigen Worten, Nomen und Nomen, Verbum und Verbum, aber in verschiedener Form: z. B. Tibull II, 5, 29(I vagi. III silvestri), I, 2, 33(I luminibus, IV Venus), Art. II, 341(II solebas, III recubas), Trist. I. 3, 51(II urgues, III festines), Fast. II, 49(I Janum, III sacrorum) u. s. w.— c. Gleichklang zwischen gleichartigen Worten in derselben Form. Verhältnissmässig selten begegnen, wie natürlich, die Endungen, welche überhaupt, weniger vorkommen, wie or(z. B. Trist. IV, 3, 49 uxor— rubor, Catull 66, 75 lactor— discrucior), ix (feroid. XI, 51 infelix— nutrig), ox(Ex P. I. 2, 123 velox— ferox), u(Iix P. III, 3, 13 vul- tu— mand), unt(Past. III, 735 funt— ferunt), ant(Prop. IV, 8, 45 urant— ferant), ent (Ep. Sapph. 197 respondent— tacent), ar(Prop. II, 4, 1 tenear— moriar), unzählig oft dagegen us, os, es, is, as, am, um, it, at, a, 0, e, i, u. S. W.—
Da es dem Dichter freistand, um einen hörbaren Gleichklang herbeizuführen, die Worte mit gleichen Ausgüngen auf 5 verschiedene, metrisch vichtige Stellen zu setzen, So darf es bei der Fülle gleicher Endungen nicht Wunder nehmen, duss die Homoeoteleuta sich kast von selbst einstellten. Die Dichter durften ihre Verse mit diesem Schmucke ausstatten, ohme dass Metrum oder Rhythmus im Geringsten darunter litten. Dies ist die erste Ein- schränkung, welcher die Anwendung der Homoeoteleuta unterworfen ist, dass die metrischen und rhythmischen Grundgesetze unter allen Umständen gewahrt bleiben. So erklärt es sich, dass die Dichter in nicht wenigen Versen, wo sie durch einfache Umstellung Reihen homoeo- teleutisch verbinden konnten, dies unterliessen B. in folgendem Verse(Prop. V, 2, 1⁰)
Vertumnus verso dicor ab amne deus
hätte durch Umstellung der beiden ersten Worte der gleiche Ausgang der Reihen nur auf Kosten eines metrischen Gesichtspunktes(cf. S. 14) herbeigeführt werden können.*) Auch die gr ische Rücksicht in Beziel auf die Stellung betonter Worte wird einem Gleich- Klange zu Liebe nicht verletat. Am deutlichsten zeigt sich die Anwendung der lHomocote- leuta von euphonischen Rücksichten abhängig. Diese mussten zur Vermeidung des Zuviel und des Einerlei führen. Dass die Dichter hierbei der beiden Mahnungen à xeipety, pih 55 dß Holdncp und in varietate voluptas getreu geblieben sind, wird wohl dadurch am besten bewiesen, dass selbst die, welche die Absichtlichkeit in den Gleichkläi leugnen, gerade darin einen besonderen Reiz der lateinischen Elegiker erkenuen und empfinden.
Trotzdem auf diese Weise metrische, grammatische und hhonische Gesicl te
die Anwendung der H. leuta einengten, sol sie doch ausserordentlich oft, am häufigsten da, wo die Darstellung, dem Charakter der Strophe entsprechend, mehr schildernd als erzählend ist. Wenn wir nun einige Notizen über die Häufigkeit des Gleichklanges und dis Art und Weise seiner Anwendung beifügen, so bleibt dabei dus Wo und Wie im Allge- meinen unbeachtet. Wir gehen von deu Gleichklängen innerhalb der Strophe aus und werfen dann einen Blick auf die H. a zwischen verschi Strophen.
1. Im Distichon sind bei weitem am häufigsten narzwei Reihen durch gleiche Aus- säünge verbunden und zwar am liebsten I und II, III und IV, nicht viel seltuer aber und im Allgemeinen etwa gleich oft auck I und III, I und IV, II und III, II und IV.
Gleichklang zwischen einer Reihee und Halbreihe scheint nur dann mitgezählt werden zu dürfen, wenn die Homoeoteleuta in demselben Verse stchen, also T. und I, T. und II, I und IHI., H. und II, B. und II. Auch hierzu sind Beispiele fust auf jeder Seite zu finden.
4* Aehulich Prop. IV, 17, 31, Tibull I, 3, 38.
Grenzen der Amuenduang.
Naufioteis-


