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chon des Properz(V, 1,137) beweisen; Militiam neris blandis patiere sub armis Et veneris pueris utilis hostis eris.
Achnliche Verse finden sich, allerdings sehr vereinzelt, bei allen Dichtern, am häufig- sten verhältnissmässig bei Proper-
Man sieht, auch die euphonische Rücksicht führte zu Streben, wie die gram- mätische und metrische, nämlich die Worte nach den Reihen oder Halbreihen von einander zu sondern. Sind die beiden auf cinander bezüglichen Worte für den Gedanken wichtig, so treten sie an das Ende der Reihen, verbinden diese durch die zwischen beiden Worten statt- findende Beziehung und machen durch gleiche Ausgänge diese innerliche Beziehung auch äusserlich hörbar. Man darf also, wie es scheint, weder behaupten, dass diese gleichen En- dungen zunächst und ausschliesslich ihrer selbst wegen herbeigeführt und gesucht, noch dass sie von den Dichtern ohne Bewusstscin und Absicht angewandt und vertheilt wurden.*) Viel- mehr stellt sich der Gebrauch der Homocoteleuta nach unsern Ausführungen dar als ein durch den metrischen Bau des Distichons 1„ durch gra datische und euphonische Rücksich- ten unterstützter.
Aber nicht bloss zwischen gr. igen Worten finden sich Gleich- kKlänge, sondern auch da, wo diese grammatische Beziehung entweder sehr verwischt oder gar nicht vorhanden scheint. Die Freude am Gleichklang führte denselben— und das ist ein weiterer Schritt in seiner Entwickelung— also auch herbei, wenn er grammatisch nicht noth- wendig war. Aber selbst da, wo der Gleichklang nur seiner selbst wegen gesetzt scheint, er- kennen wir in ihm den metrischen Zweck, die Reihen der Strophe durch den Gleichklang des Ausganges dem Ohr vernehmbar zu machen und auf einander hinzuweisen. Wir dürfen also auch hier nicht zugeben, dass der Gleichklang zuft bewusst und unbeabsichtigt sei.
Haben wir bisher den Gebrauch der Homocoteleuta überhaupt und die Entwickelung ihres Gebrauches mit dem metrischen und rhythmischen Bau des Distichons in inneren Zusam- menhang gebracht, so bleibt uns nun noch übrig, 4i6. Theorie des Gleichklanges nach unsern Principien des Näheren zu und schli hen, welchen 1. icl oder Einschränkungen seine Anwendung unterliegt und vie dieselbe bei den einzelnen Dichtern sich gestaltet.
Da der Gleichklang im Wesentlichen den Zweck hat, die Reihen oder Halbreiben durch gegenseitige Hinweisung unter sich zu verbinden, so ist damit die Grenze, vie weit wir zu gehen haben, scharf vorgezeichnet. Mehr oder weniger sind natürlich alle gleichen Aus- gänge hörbar, zuweilen, wenn sie nämlich dicht aufeinander folgen, eher übel- als wohlklingend, gewöhnlich auf 2 Reihen vertheilt und dann angenehm iu'’s Ohr fallend: abér sie bleiben auf diese euphonische Bedeutung beschränkt und entbehren jeder metrischen, wenn sie nicht mit den Enden der Reihen oder Halbreihen zusammentreffen. So wenig, als wir jeden Wortein- schnitt Cäsur oder Nebencäsur nannten, so wenig bezeichnen wir jeden gleichen Ausgang als
H. vielmehr verstehen wir darunter nur einen solchen gleichen Ausgang, der am
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) Es versteht sich, duss solche Vertheilung der Worte qurch die Gliederung des Sutzes verhindlert werdon Kann. Darum nicht wenige Vorse, in welchen 2 gleiche Wortausgänge auf 2 Arsen hinter einander troffpn. Solcha Undungen sind meist nur die allergewöhnlichsten, und die Worte unentbehrlich, ². B. Substantiv und Pronomen. solten Fubstantiv mit einem sogenannten Epitheton ornans.


