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von ourog statt öde wegfällt, z. B. εν⁴ςε‿mϑασυαςσm de Agam. 879, 16 eins ur, aod yανάηην εμ Agam. 931(§. 15—17).
Endlich kann auch eine dem besprochenen Object inhärirende Eigenschaft, die es dem Redenden fern rückt, unverständlich, unerwünscht macht, eine Schranke gegen sein Wollen oder Empfinden aufrichtet, durch das Pronomen zur Geltung kommen§. 16—18.
Ich will zusammenfassen. Das allgemeine, neutrale, von Beziehungen abgelöste Pro- nomen ist öde. Man denke sich das Subject in Ruhe und die Objecte ruhend oder in Bewegung gegen seine Sphäre hin; dann wird der Redende das Object durch 5:s bezeichnen, wenn dieses ihm sinnlich oder geistig nahe steht, wenn sich dasselbe seiner örtlichen, zeitlichen, Gedankens- oder Willenssphäre nähert oder in derselben verweilt; tritt jenes dagegen aus dieser Sphäre aus, steht es den Sinnen oder dem Geiste des Subjectes fern, so bezeichnet das Subject das Object durch odroc.
Wenn im Laufe der Zeit 3:« durch ouroc so weit verdrängt wurde, dass es im neuen Testament ganz durch jenes vertreten ist, so scheint mir dies wesentlich auf dem Einfluss der Schriftsprache, besonders der historischen Darstellung zu beruhen, in welcher die Beziehungen, wie wir sie§S§. 3, 6, 8, 10 und 11 auseinandergesetzt haben, eine eminent hervorragende Rolle spielen mussten, während öde mehr und mehr auf die dürftige Rolle, die wir in§. 8 erkannt haben, beschränkt ward, bis es auch diese Position verlor.
Noch eine Antwort bin ich schuldig geblieben. Warum war es gerade ouros und nicht das dem 5« viel strenger entgegengesetzte zervos, welches jene Functionen über- nahm? Gerade weil odroc mit d und 5« näher verwandt, z. Th. eines Stammes und nur verhältnissmässig leicht differenzirt war, schien es geeignet(ähnlich wie d μηυνν und d ¹ ⁸⁴) jenes leichte Schillern des Gedankens mit zum Ausdruck zu bringen, und mit 5« zusammen das leicht bewegliche Spiel zu übernehmen, vermõöge dessen sie denselben Gegenstand innerhalb der Gedankensphäre bald näher, bald ferner rücken, während zeĩνοs, eines ganz andern Stammes(Curtius Etym. bringt es in Zusammenhang mit çünyas, nach Benfey Wörter- buch von vi»wie aufgebläht von Luft«= leer, eitel, öde, einsam, ntr. der leere Raum, Null(Nichts) u. s. w.), ein für allemal zur Bezeichnung des Fernliegenden und Fernbleibenden erstarrt ist, in welcher Bedeutung es sich freilich häufig mit ouros decken kann.
Prüfen wir hierauf die von Windisch a. a. O. angeführten Stellen aus Homer, so werden sie unserem Resultat nicht widersprechen. T 8 T6ανον ꝙεμ⁵⁴⁴ι 05T0 ꝗ v⁸aοιτσμν q§. S.(§. 15). ꝙ 333 f. zi ν ε‿‿ε̈νε‿εᷣ œνα αινεςσς(§. 16) 02 10 ds EsTvoς Aμἀ‿νά ⁵μέιανν‿ναμeε☛κας—. s.(§. 3). II 30 un) Lu⁵ε dν osrös ye 1d.βοοᷣ ᷣο⁴οο, 5 G ◻σνσ—ασ*⁷,] q. S.(§. 15). 0 109 vzouro(die Rosse) εν ϑεοαςτοωντιεα ομ⁵εᷣτααιανν τιε dε υν Toοσν ε⁴φσ εάiC☛☚τοφ⁵ςα εσυνοσεν. s.(§. 3, 5 u. 6) und in der Teichoskopie P 166— 229, wo Priamus die Personen, nach denen er fragt, mit 5² bezeichnet, beschäftigt sich eben sein Interesse mit ihnen vollauf, sie treten in seinen


