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§. 19.
Eine Anzahl von Stellen muss ich endlich aufführen, die mit der von mir aufgestellten Gruppirung in wirklichem oder scheinbarem Widerspruch stehen. Es ist begreiflich, dass bei der Bezeichnung einer Person u. s. w. durch das Pronomen verschiedene Beziehungen in den Vordergrund treten können, von denen aber nur eine zum Ausdruck durch das Pronomen gelangt. So kann von einem in unmittelbarster Nähe befindlichen(508) etwas Vergangenes berichtet werden(osroc), der daliegende Todte, wie wir sahen, kann ent- weder einfach deictisch bezeichnet werden als ein in der Nähe befindlicher Gegenstand (56), oder es kann die Anschauung vortreten, dass der Geist hinweg, der Hülle entflohen ist(od τοs); etwas, was meiner Empfindung unangenehm ist und was in dieser Beziehung mit ooroc zu bezeichnen wäre, kann schlechtweg als in meiner Nähe befindlich durch 30 ⸗ ausgedrückt werden u. s. f. Es wird aber auch hiervon abgesehen auf Grund einer Anzahl von Stellen zugegeben werden müssen, dass auch schon bei Aeschylus vielfach die Be- ziehungen so ineinander übergegriffen haben, dass ein Abschleifen der ursprünglichen Gegensätze, eine Verdunkelung der einstigen Bedeutung eingetreten ist, die ja allmählich so weit vorgeschritten ist, dass an Stelle des bei Aeschylus noch ungemein häufigen 5de im neuen Testament allgemein odros steht. Es brauchen somit die entgegen- stehenden Stellen nicht notwendig den auf Grund einer grossen Mehrzahl statuirten Gebrauch zu entkräften. Ich führe diejenigen an, die mir besonders aufgefallen sind.
Nach dem, was oben(§. 1) gesagt ist, sollte man z- erwarten Choeph. 798 10ννQν 1eν eC ¹ ‧dονν(cfr. Wecklein Philol. 33, 2 pag. 356), Eum. 683*εσ⁴ͥ εν&ςμαάασοο 100τ SƷοο⁴eευντη⁵μοων.. ααμιστμσ‿νμμα. Jedoch scheint zoöõzo gewählt(nach§. 15) wegen des hervortretenden negirenden&αϑάνν»keiner wird diesen Gerichtshof, den ich einsetze, je bestechen können«. Uebrigens dient diese meine Ansicht vielleicht zur Stütze Dindorfs, der eine Reihe Verse an jener Stelle für interpolirt erklärt; denn so gut sich roõco in diesem Vers erklären lässt, so wenig lässt es sich als άτ„vοιςα in Vers 687 halten, zumal wenn er, wie in dem Codex, voransteht.
Gegen das oben(zu§. 3) Bemerkte scheinen zu sprechen Suppl. 259, wo z ναε von entfernten Gegenständen gebraucht ist, ebenso Agam. 1363 d*τααερμοεμν ⁴(ς⁴ι⁴μμάν επϑαταα τυν 10¼ 0νοω⁴˙..; Auch Eumeniden 179 Exεœ 2νν⁴ε dπ⁵ατν αεετꝙ könnte mit Anticipation zouron stehen. Vrgl. Suppl. 481§ 3. Gegen§. 9 und 17 spricht Choeph. 933.
Gegenüberstehend dem zu§. 8 Gesagten liesse sich anführen Agam. 934: 1⁰ ν ϑ Sοαεν σοιéoεaναμοο,&t TdA*νννυωένκν Vielleicht bedeutet aber zεας hier»das uns jetzt als Frucht des Sieges Vorliegende«. 1212&πιαιαιαοωπν 05⁴ει 2α⁴ν*π1ωάνά⁵ιμμα‿ραον. Desgl. 1433. Aehnlich wie 934 ist 1635: dooœα τιν ⁵£υω oν SrA*..; Eum. 669 xaHl τν εmęνααμάινα (er ist aber zugegen). 752 αnο J“ sxεᷣςαεννεν dimν»er ist gerettet, ist frei«.(cfr. Sept. 793). Ueber eine Zahl von Stellen der Perser s.§. 14.
Nach§. 16 könnte man osros erwarten Suppl. 234 r⁴ασmνν 5⁵μιαοων τυινν⁴σν 7r008- „ονισοmσχιμνν‧ 378 04d' α 16 ενςον ταemςσς dιμαο dι. 452 vixονςα oud' syd Tæοαοοιαν(mit Bezug auf den Begriff des Ausweichens). 460 riνν ακνν zνν⁴e„„ουνεμο oεε Ueber 731 ist gehandelt. 1034 Grνεοσν τπιμ2ι—τ ⁹ο. Agam. 1119 olaxeν FEOwνν τιν⁴e..*.2e. 6ντσιασςέιι, 1542 G⁴ τ⁶³ Ʒ◻ρσαι τl⁶ει 1665 osx dν dyεεων


