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sachen hin nothwendig eintreten, und nothwendig sein und Folge eines gegebenen Grundes sein sind Wechselbegriffe. Die Ob- jecte der Erfahrung zerfallen nun in unorganische Wesen, in Pflanzen und in animalische Wesen, und die sie leitende Causa- lität erscheint in der Form von Ursache, Reiz und Motivation. Nur bei der wirkenden Ursache auf dem Gebiete der anorgani- schen Wesen verhält sich Wirkung und Gegenwirkung ganz gleich und ist der Grad der Wirkung dem Grade der Ursache ganz entsprechend. Ursache und Wirkung werden schon hete- rogener in der Pflanzenwelt und in den vegetativen Functionen thierischer Leiber, wo die Ursache zum Reize wird. Die ani- malischen Functionen der Thiere endlich und die Handlungen der Menschen geschehen auf Motive hin; das Medium der Ein- wirkung für dieselben ist nicht mehr die Atmosphäre allein, wie auf den vorangegangenen niederen Stufen, es ist vornehmlich die Erkenntniſs.
Sobald nun das als Motiv wirkende Object wahrgenommen, erkannt wird, wirkt es auch, vorausgesetzt, daſs der Wille dafür empfänglich ist, auf ganz gleiche Weise und so nothwendig, wie der Reiz auf die Lebenskraft der Pflanzen und die mechanische Ursache auf die Naturkraft der anorganischen Körper. Die den Menschen vom Thiere unterscheidende Fähigkeit, nach welcher er abstracte, allgemeine Vorstellungen hat, ändert an der noth- wendigen Wirkung der Motive nichts. Indem der Mensch in höherem Grade deliberationsfähig ist, ist er nur relativ und com- parativ frei, im Vergleich nämlich zu dem Thiere, das mehr durch gegenwärtige und anschauliche Motive bestimmt wird. Das durch den Gedanken wirkende Motiv ist aber nicht minder eine äufsere Ursache(es hat nur die Länge des Leitungsdrahtes vor der näher wirkenden Ursache voraus). Die Deliberations- fähigkeit ermöglicht den Conflict der Motive, in welchem endlich das stärkste Motiv mit Nothwendigkeit den Sieg davonträgt.
In aufstéigender Linie werden Ursache und Wirkung immer heterogener, die Nothwendigkeit aber nimmt nicht im mindesten ab.„Im Motiv, welches die Bewegung des Thieres hervorruft, hat jene Heterogeneität zwischen Ursache und Wir- kung, die Sonderung beider von einander, die Incommensurabi- lität derselben, die Immaterialität der Ursache und daher ihr scheinbares Zuwenigenthalten gegen die Wirkung den höchsten Grad erreicht, und die Unbegreiflichkeit des Verhältnisses zwischen


