Aufsatz 
Zur Erinnerung an Friedrich Ludwig Karl Weigand / von Otto Bindewald
Entstehung
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(Sumbir, Simmer), das Thun(ds doun= fallende Sucht), das Schla⸗ maſſel(exclamatium, schiamazzo).

In Nr. 37, S. 149. Erklärung der Ortsnamen Södel und Echzell.

In Nr. 55, S. 222. Peter uff'm Kirſchefeſt Gedicht in Wet⸗ terauer Mundart:Aich woar d'r etzt emol ſo klou

. uff's Wällche hinſegihn

In Nr. 61, S. 247. Orthographie wetterauiſcher Wörter: der Kelch, Kalch, Kalk(= Doppelbart), die Anke(= Nacken), die Lumbe (Bude), der Reihen, die Dorſche, die Laufel, die Leicht(= Leichenbegängniß), das Leicht(= Sarg), die Trene(langſame Perſon), der Grat, das Schien, grützegrau, Hermen(Hirmen, Rufname des Ziegenbocks), Fem. Hetz, Hitz.

In Nr. 62, S. 251. Zur Geſchichte des Branntweintrinkens (Zeit ſeines Aufkommens); ebenda, S. 252, Lich(kurze Notiz).

In Nr. 73, S. 295 und Nr. 74, S. 300. Judenwörter in der Wetterau(gedeutet): der zores, plete gehn, pegern, schibes gehn, schofel, schmus, dibbern, oren(auern), benschen der sechel, der stusz, der schote, meschuge, broges, kanuff, dalles, gascht, ganfen, scheker, bacher, réwach.

In Nr. 84, S. 339. Wetterauer Ortsnamen(welche mit Manns⸗ namen zuſammengeſetzt ſind): Ober⸗ und Niederwöllſtadt, Ilbenſtadt (Elwinstat), Büdesheim, Ortenberg, Arnsburg, Kolnhauſen, Griedel.

Jahrgang 1847. Nr. 2, S. 6. Wetterauer Ortsnamen: Ober⸗ und Nieder⸗ mörle, Bockenheim, Birklar, Bellersheim, Muſchenheim.

In Nr. 12, S. 46. Wetterauer Sagen: IV. Der Nauborn und der Güldenborn bei Dauernheim. V. Der wilden Frau Geſtühls auf dem hohen Berge.

In Nr. 14, S. 53. VI. Das Feuerchen am Wingertsberg bei Staden. VII. Der wilde Jäger bei Staden.

In Nr. 37, S. 152. VIII. Die geldtragenden Schwämme(Sage).

In Nr. 51, S. 210. IX. Regen als Beweis der Unſchuld(Sage).

In Nr. 88, S. 376. X. Vetter Metz(Sage, an den Pfarrgarten zu Gambach ſich anknüpfend)..

In Nr. 100, S. 428. Der Oſterſtein bei Gambach(wahrſchein⸗ lich eine ehemalige Opferſtätte aus der Heidenzeit auf die Verehrung der altdeutſchen Göttin östarg deutend ôstaranstein(ſ. Grimms Myth. 2. Ausg., S. 267f. und 740).

In Nr. 101, S. 432. Pohlheim(Palheim) wahrſcheinlich aus⸗ gegangener Ort zwiſchen Oberflorſtadt, Staden und Stammheim.

Jahrgang 1850, Nr. 30, S. 119. Zur Ortsgeſchichte der Wetterau, Kaiſer⸗ licher Freiheitsbrief für Florſtadt(von Kaiſer Karl IV. 1365 an Gerlach, Hrn. von Limburg für Florſtadt in deutſcher Sprache ausgefertigt).