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Männer ſollen aus dir ziehen,
Wie das Licht im Frühlingsblau. Die im treuen Bruderbunde
Ihr die Anſtalt jetzt bewohnt, Horcht der Lehre jeder Stunde;
Durch ſich ſelbſt das Gute lohnt!
Chor. Anſtalt, blüh' noch lange Jahre, Bild' in ferne Zeiten hin Jünglinge, die kräftig glüh'n Für das Gute, Schöne, Wahre!
7. Nun, o Brüder! laßt uns ziehen Froh zur fernen Heimatflur; Laßt uns ſtets fürs Gute glühen, Wandeln auf der Tugend Spur; Lebet dem Beruf in Treuen, Dem wir uns ſo ernſt geweiht; Goldnen Saamen laßt uns ſtreuen, Saamen für die Ewigkeit.
Chor.
Kräftig woll'n wir uns verbinden, Daß trotz Mühe, Fahr und Schweiß, Stets in unſerm Wirkungskreis Menſchen in uns Engel finden.
8. Haltet, was wir uns verſprochen, Und was unſre Herzen eint. Wehe, wer den Bund gebrochen, Einſtens ſeine Schuld beweint! Vater! ſchaffe mit Erbarmen, Daß wir Alles halten feſt. Nun ein herzliches Umarmen, Eh' der Freund den Freund verläßt.
Chor. Vater in den lichten Höhen, Dir ſei unſer Dank geweiht, Stärke uns zu jeder Zeit!— Brüder, laßt uns dankend gehen!— Weigand.
Druckfehler:
S. 21, letzte Zeile(Anm.) lies Wilhelm ſtatt Philipp. S. 31, letzte Zeile u. S. 32, Z. 12 v. o. Bedürfnis ſt. Bedürfniß. S. 68, Z. 12 v. o. mich ſtatt sich.
Druck von Wilhelm Keller in Gießen.


