sonderer Verehrung, wenn die Götter 7oαυιυιννυιυαοαιν sind, vielnamig, unter vielen Namen verehrt; je mehr Namen, desto grössere Ehre: so bei Aesch Prom. 210 Iala, nol³d³⁵νν deνοιτενν αμοορσ ομα auch Artemis bittet Zeus(Callimachus hymn. gi AMorsειιν ⁷) d⁶ςσ ⁴Qme:εασεσεενεννν² Aαᷣννον, dnna, puldoosu nai oνοωνππνάιαμαμεινν, Tv uμßw»uoν ⸗οc 8610„, wo der letzte, fast eifersüchtige Zusatz(damit Phoebus mir nicht gleichkomme!) ungemein menschlich, für unser modernes Empfinden fast komisch wirkt und sich nur daraus erklärt, dass der Grieche sich seine Götter ganz nach menschlichen Begriffen denkt, sogar mit menschlichen Fehlern. Sie fürchtet, in Schatten gestellt zu werden durch den Ruhm des Bruders, der ja selbst auch 7olud- vudiog ist?. Auch Hades(hym. Hom. le i*ανπια 18. 32), Aphro- dite(Theocr. XV 109; vgl. Soph. fr. 855 p. 329 N: .. KönOwνς, ou Könρις αςνον, aA³dν Ʒαri old 6„οο⁴οων εναινννμιμοσ) und andere werden mit diesem Beiwort geschmückt. Die seligen Götter mögen bei solcher Ehrung nach der Ansicht des Griechen das Gefühl gehabt haben, das Aristophanes den Sklaven Karion (im Plutos 1164) einmal in die Worte fassen lässt: Wie schön ists doch, wenn man ein Heer von Titeln hat! (ςᷣ ααe doτν εννννiæo noadds 5rεν.) Diesen Sinn(Ruhm) hat 6νοωναχ z. B. Eur. Phoen. 1313: 2 ιG/„d nag pijs 040⁷◻ Unεᷣοσάηναν, roννοιια 2αάρν νεκνν⁴αον‧ eεασ⁶να'εεαο, wo Kreon klagt: Mein Kind ist für das Land den Heldentod gefallen, Erwarb sich hohen Ruhm, indes nur Kummer mir. Ganz ähnlich klagt Iphigenie(Eur. Iph. Aul. 1309) über den Spruch des Paris, der ihr den Tod, Ruhm aber den Danaiden brachte:-ε ναroy, övαα ⁴μςν qsοον a‿ναα⁶σν. Vgl. auch noch Soph. O. C. 305 f., Eur. Troad. 1277 und 1322; Hec. 381. Der entsprechende Gebrauch findet sich natürlich auch im Lateinischen für nomens, und in unserer eigenen Sprache hat Name gleichfalls sehr oft den Sinn von Ruhm.
¹ vgl. Fr. Adami de poetis scaenicis Graecis npmnorum sacrorum imita- toribus Fleckeis. Jahrbb. Suppl. XXVI(1900) 240.
² Callim. hym. in 4poll. 70.
³ z. B. Cic. Brut. 67: huius magnum nomen in patronis fuit, Liv. XXI


