Aufsatz 
Chronik des Gymnasiums zu Marburg von 1833 - 1883 / [Friedrich Münscher]
Entstehung
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Kohlrausch 51 57. Gottl. Rohde 56 60. Arthur Rohde 56 61. Georg Junghans 53 58. Edmund Hess 52 60. Ludwig Bickell 53 60. Wilhelm Bromeis 59 62. Hermann Bickell 53 63. Bernhard Schafft 55 61. Wilhelm Theys 55 61. Arthur Horstmann 55 60. Reinhard Fürst zu Solms-Lich 55 60. Karl Ludw. Leimbach 55 62. Wilhelm Hopf 56- 62. Jul. Schafft 57 62. Karl Ernst 54 64. Theodor Happich 60--64 Wilh. Collmann 56 65. Aug. Thiersch 57 61. Heinrich Freidhof 57 65. Theodor v. Cochenhausen 57 66. Gust. Spangenberg 57 66. August Falck 58 67. Emil Mörschel 58 64. Moritz Wiederhold 58 68. Hugo Kümmell 59 66. Heinr. Schedtler 59 66. Julius Scheffer 62 67. Karl Schaumberg 59 67. Phil. Weinmeister 59 67. Karl Münscher 59 68. Friedr. v. Gilsa 59 67. Rudolf Güngerich 59 65. Hermann Huhn 59 63. Edmund v. Gehren 59 64. Wilh. Scheffer 60 64. Karl Cöster 6366. Friedrich Fürer 63 68. Karl Herwig 64 67. Fr. Wilh. Gervinus 52 54. Albert Hartert 64 67. Gottlieb Abée 67 68.

Dritter Abschnitt. Die Zeit von Ostern 1868 bis ebendahin 1883.

Zum Beginn des Schuljahrs 1868/9 fand Montags den 27. April die feierliche Ein- weihung des neuen Gymnasiums statt. Nachdem sich die Lehrer und Schüler des Gymna- siums sammt den eingeladenen Ehrengästen um 9 Uhr Morgens in den alten Räumen eingefunden hatten, wurde zuerst der Choral:»Nun danket alle Gott« unter Posaunen- begleitung von der Versammlung gesungen; dann sprach der Director ein Dankgebet für all das Gute, was Gott die Lehranstalt in den Räumen, aus welchen sie jetzt scheide, habe erfahren lassen. Darauf begaben sich die Anwesenden in feierlichem Zug, der von einem Musik-Corps und von Fahnenträgern eröftnet wurde, vor den Eingang des neuen Gym- nasiums, welches die Inschrift trägt:»Die Furcht des Herrn ist der Weisheit Anfang«. Dort überreichte Architect Scheele den Schlüssel und der Director öffnete das Gebäude mit den Schlussworten des 121. Psalms: Der Herr behüte unsern Eingang und unsern Ausgang von nun an bis in Ewigkeit! Amen.

In der neuen Aula hielt alsdann der Director die Rede zur Einweihung des Gymnasiums, dass es nämlich eine Stätte zur Pflege des christlichen, wissenschaftlichen und vaterländischen Geistes sein solle. Darauf trug GL. Dr. Friedrich Braun einen von ihm verfassten poetischen Festgruss vor, und Gymnasiast Victor Abée declamirte ein von GL. Pfarrer Dithmar verfasstes Weihelied. Nachdem alsdann der Primaner Wilhelm Rauch über die Verdienste Philipp des Grossmüthigen, des Stifters der Lehranstalt, einen Vortrag gehalten hatte, ergriff Dr. Collmann das Wort, um in einer kurzen Rede den Zweck des Gymnasiums darzulegen, worauf der Sängerchor unter Leitung des GL. Fürstenau das Hallelujah aus Händels Messias vortrug.