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von Brandenstein, aus Thüúringen stammend(Schloss Br. bei Ranis), gehörten zur vogt- ländischen Ritterschaft(G.), mit der zugleich sie landsässig wurden. Doch scheinen sie ehedem sich weiter nach Franken hinein verbreitet zu haben; unter den fränkischen Edeln, die 1478 vom Pfalzgrafen Otto Schloss und Stadt Rotenberg(bei Nürnberg) kauften, erscheint auch ein v. Br. (Estor, kleine Schriften II 535 fl). Die Familie ist noch heute weitverzweigt.
von Braubach, von Lüunig unter der rheinischen Reichsritterschaft aufgefuhrt. Eine Familie dieses Namens besass seit 1548 die Vogtei und Güter im Nalbacher Thal(an der Prims im Kreise Saarlouis) als kurpfälzisches Lehen; sie erlosch im folgenden Jahrhundert(Krohn, Beiträge zur Territorialgesch. der Saargegend 36; Bärsch, Beschr. des Reg.-Bez. Trier 101). Die Stellung dieser Herrschaft in Bezug auf Landeshoheit war aber keineswegs klar; Berghaus führt sie unter den Gutern der Reichsritterschaft auf, Wolff(die unmittelbaren Teile u. s. w. 502) unter den nicht ein- gekreisten kleineren Gebietsteilen, womit übereinstimmt, was Simon(Annalen I, 2, 512) sagt. Krohn (a. O.) giebt an, 1719(Bärsch 1718) habe Pfalz die Unmittelbarkeit und Reichsfreiheit des Lehens anerkannt; damals aber war schon der von Hagen im Besitz dieses Lehens. Ebenso zweifelhaft ist es, ob das Schloss zu Dillingen an der Prims, das die v. Br. bis zu ihrem Erlöschen besassen, zur Reichsritterschaft gehörte(Bärsch ebd. 321).— Eine Familie desselben Namens(ob dieselbe?) erscheint in M-R. im 16. Jh. mit unbedeutendem Besitz in der Lahngegend(Vogel, histor.-topogr. Beschr. v. Nassau 224). Den Namen v. Br. führten in älterer Zeit auch die v. Angelloch(s. d.)
Braun von Schmidtburg, wohl ein Zweig der von Schm., die sich später, nachdem sie trierische Erbschenken geworden, Schenken von Schm. nannten(s. d.). Die Stammhurg Schm., die den Schenken bis zu ihrem Erlöschen zustand, liegt im Kreise Simmern bei Gemünden. Der Hauptbesitz der Br. war die Herrschaft Dudeldorf(Kr. Bitburg), mit der sie(wenigstens zum Teil. zu N-R. gehörten; 1586 war dieselbe durch Heirat von den v. Leyen an sie gekommen; seit 1635 besassen sie auch den Rittersitz Becond(Landkr. Trier). Um die Mitte des vor. Jhs. erlosch die Familie; die Herrschaft Dudeldorf vererbte auf die Schenken v. Schm. Bärsch, Städte u. Ortsch. der Eifel III 2, 1, 486; Eiflia illustr. II, 697 ff; Bärsch, Beschr. des Reg.-Bez. Trier 112 ff; 151.
von Braunsberg stammen von der gleichnamigen Burg bei Neuwied am Rhein, auf der sie zuerst als isenburgische Burgmannen vorkommen. Sie erwarben im Laufe der Zeit manchen schönen Besitz auf beiden Rheinufern, namentlich um die Mitte des 15. Jhs. ein Dritteil der Herrschaft Burgbrohl(Kr. Mayen), die sie dann nach und nach ganz an sich brachten(Wegeler, die ehemal. Herrsch. Burgbrohl in Beitr. I 103— 122): mit derselben gehörten sie zu N-R.; sie starben 1625 (? 1634) mit Dietrich Herrn zu Burgbrohl aus und hinterliessen ihre Herrschaft den v. Bourscheid.
Breder von Hohenstein führen ihren Namen v. H. von der Burg H. im Einrich, auf der sie als katzenelnbogensche Burgmannen neben den v. Hohenstein(s. d.) und den Huben v. Hohenstein erscheinen; vielleicht sind diese alle mit den von Laufenselden eines Geschlechts. Ihr Besitz scheint sich auf den Einrich(M-R.) beschränkt zu haben. Sie erloschen 1605 mit Peter Br. v. H.(Bod- man, rheingau. Altertümer; Vogel, hist.-top. Beschr. v. Nass. 64— 68; 76). 3
von Breidbach-Bürresheim, mit den Burggrafen von Drachenfels eines Stammes, von Rhein- Breitbach bei Unkel genannt, erkauften 1472 und 1476 die Herrschaft Bürresheim(Kr. Mayen), nach der sie sich seitdem nannten und die zu N-R. steuerte. Sie vererbten dieselbe, als der Hauptstamm 1796 mit dem Freiherrn Franz Ludwig ausging, auf die Grafen von Renesse, die sich seitdem
Grafen v. R.-Breidbach nannten. Eine Nebenlinie des Geschlechts beerbte die von Ried in der 3*


