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1 (1887)
Entstehung
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seine Miterben. O. a. beschr. von Aalen unter Neubronn. Beide gehören vermutlich zu der gleichen aus dem Sächsischen stammenden und daselbst noch blühenden Familie.

von Botzheim. Diese zuletzt freiherrliche Familie stammt wohl aus dem Elsass, wo ein Ort gleichen Namens zum Gebiet der Reichsritterschaft gehörte, wenngleich er nicht mehr der Familie zustand. Sie waren ausser in E. noch Mitglieder in O.(z. B. im J. 1772) und in O-R.(im vor. Ih. bei Mader; Wagner, Beschr. v. Hessen II, 136).

von Boulich, eine niederrheinische Familie, deren Stammhaus wohl der Ort B. im Kreise Euskirchen ist(Bärsch Städte u. Ortsch. der Eifel I 1, 214). Zum Kanton N-R. zählten sie u. a. mit einem Sitz zu Prüm(Bärsch, Beschr. des Reg.-Bez. Trier 114). Sie erloschen im vorigen Jh. mit Philipp Wilhelm.

von Bourscheidt. Diese noch jetzt(als Freiherrn) im Rheinlande blühende Familie stammt aus dem Luxemburgschem, wo ihr Stammhaus zwischen Echternach und Dietkirchen lag. Schon 1122 urkundlich erwähnt, zogen sie sich seit dem 16. Jh., wo sie ihre Stammherrschaft verloren, ostwärts und erwarben mehrere Unterherrschaften im Herzogtum Jülich. 1625 erhielten sie durch Erb- schaft von den v. Braunsberg die Herrschaft Burgbrohl und andere Guter und damit die Aufnahme unter die niederrheinische Reichsritterschaft. In diesem Verhältnisse blieben sie bis zum Untergang derselben. Bärsch, Städte u. Ortsch. der Eifel III 2, 2 p. 234; Wegeler, Beiträge zur Spezialgeschichte der Rheinlande I, 103 122; II, 20; Simon, Annalen I 1, 130; v. d. Nahmer, Entwicklung etc. 455; 652.

von Bouwinghausen gen. von Walmerode. Die Wiege dieses noch in Württemberg blühenden freiherrlichen Geschlechts ist auf dem Westerwald(Wallmerod bei Montabaur) zu suchen. Frühzeitig hat es aber seine Heimat verlassen und sich nach Schwaben gewendet; während es in den Ver- zeichnissen des Kantons M-R. vergebens gesucht wird, erwirbt es seit Anfang des 17. Jhs. Güter bei N.(Zavelstein bei Calw u. s. w.) und K.(Altburg und Weltinschwann, ebenfalls bei Calw); dem Kanton N. gab es einen Ritterhauptmann, Jakob Friedrich(1682). O. a. beschr. von Calw unter den genannten Orten; u. a.

von Brambach, ebenfalls vom Westerwald, auf dem sie mancherlei Güter bis zu ihrem Aussterben 1774 hatten, wohl meist Lehen von Nassau, Trier u. s. w., das auf die Grafen von Walderdorf überging. Ausser in M-R. scheinen sie nicht zur Reichsritterschaft gehört zu haben, obwohl sie auch rheinabwärts sich ausgebreitet hatten. Wegeler, Beiträge II 18; Vogel, histor.- topogr. Beschr. v. Näâssau 183 ff; 213.

von Brand(Brandt). Diese fränkische Familie ist wohl zu unterscheiden von den Zollner von Brand, mit denen sie die Zugehörigkeit zum Kanton G. teilte. Die von Br. stammten wohl von dem gleichnamigen Orte in der Hauptmannschaft Wunsiedel, in dessen Besitz sie Ende des 15. Jhs. erwähnt werden(Lang, neuere Geschichte des Fürstentums Baireuth I, 9). 1587 werden sie unter dem Adel des Oberlandes mit einem Rittersitz Bieberswöhr genannt(ebd. III, 280). Die Familie ist noch jetzt in Baiern und Baden verbreitet.

von Brandeck, schwäbische Familie, deren Stammburg bei dem Städtchen Dornhan im württembergischen Schwarzwald(O. a. Sulz) lag und mit umliegendem Bezirk(die Herrschaft Sterneck) ihr bis zu ihrem Erlöschen(1549 mit Volmar v. Br., der 1531 Bevollmächtigter des Kantons N. bei dem Kanton H. war) gehörte, um dann durch die Erbtochter auf die v. Ow uberzugehen. Die Geschichte der Familie und der Herrschaft Sterneck in der O. a. beschr. v. Sulz.