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Jahrhundert besassen.— Wagner, Beschr. von Hessen III, 124 f., Wetterauischer Geographus 196; 298.
von Beroldingen, stammen aus dem Kanton Uri in der Schweiz, von wo aus sie nach Schwaben(zunächst nach dem Breisgau) übersiedelten. 1704 wurden'sie unter die freie Reichs- ritterschaft aufgenommen und besassen Güter bei N., H. und K. Joseph Anton war von 1743 bis 1776 Ritterhauptmann des Kantons H. Freiherrn seit 1623 und 1691, wurden sie 1801 in den Grafenstand erhoben..
von Berstett. Diese noch(als Freiherrn in Baden und Württemberg) blühende Familie stammte aus dem Elsass; mit ihrem Stammgut und anderem Besitz waren sie in E., aber auch in O. Mitglieder. Simon(a. O. I, 130) füuhrt sie auch mit Besitz auf der linken Rheinseite an(doch also ausserhalb des Elsasses).
von Bertram werden von Biedermann in Od. genannt. Eine Familie dieses Namens mit dem Beinamen von Herschbach(nach H. im Amte Selters in Nassau) kommt in M-R. vor, ver- schwindet aber schon Anfang des 16. Jhs.(Vogel, Topogr. von Nassau 125; 135). Sind beide Familien identisch?
Besserer von Thalfingen, eine in der Geschichte der Reichsstadt Ulm seit alten Zeiten mit hohem Ruhm genannte Familie, die mit mancherlei Besitz in der Nähe begütert war, mit dem sie sich zum Teil dem Kanton D. anschloss, z. B. Schnürpflingen, Ende des 17. Jhs. an die Fugger veräussert(O. a. beschr. v. Laupheim). Cast(württ. Adelsbuch 138) weist sie auch dem Kanton H. zu; in dessen Umkreise besassen sie allerdings zeitweilig Bettenreute; aber dieses Gut steuerte zum schwüäbischen Kreise und nicht zur Ritterschaft. O. a. beschr. v. Ravensburg.
von Bettendorf, begütert im vorigen Jh. bei Kr. und Od. Bedeutender war der Besitz, den sie in M-R. seit dem 17. Jh. erworben hatten. Als Erben der Brömbser von Rüdesheim besassen sie unter andern die Brömbser-Burg bei Rüdesheim im Rheingau, während in der Wetterau ihre Hauptbesitzungen Falkenstein u. s. w. durch Kauf an sie gekommen waren. Auch waren sie Burg- mannen zu Friedberg, Burggraf daselbst und zugleich Ritterhauptmann in M-R. war Freiherr Adolf Johann Karl v. B.(† 1706). Endlich werden sie auch in E. als Mitglieder aufgeführt.— Die rheiniche Linie erlosch 1783; ihr Besitz kam, soweit er nicht heimfiel, an die v. Frankenstein, v. Erthal und die Gräfin v. Coudenhoven.— Vogel, histor. Topogr. v. Nass. 50; 288; 290; Wetterau. Geogr. 128 u. a.; v. d. Nahmer, Entwickelung der Territor.-Verhältnisse der Rheinufer 112 f., Anm. — Im Grossherzogtum Baden blüht die Familie noch heute.
von Beulwitz, vom Thüringerwald stammend, wo ihr Stammsitz in der Nähe von Saalfeld gelegen ist. Von den beiden Linien des Geschlechts, das von den Sorben abstammen soll und schon im 13. Jh. erscheint, erwarb die vogtländische bei G. Güter, doch wurde sie wohl mit dem übrigen vogtländischen Adel von Brandenburg der Landeshoheit unterworfen. Aus dem 16. Jh. führt Biedermann einen Ritterhauptmann des Kantons G. an; in den späteren Verzeichnissen erscheinen sie nicht mehr.— Brückner, Landeskunde von Meiningen II, 658.
Beusser(oder Buser) von Ingelheim, ein rheinisches Geschlecht, vielleicht einem der Orte J. in Rheinhessen entstammend.
von Biberern, fränkische Familie in Od., von dem Orte Biberehren in Unterfranken stammend, schon 1589 mit Sebastian v. u. z. B. erloschen. Biedermann.
von Bibra. Diese noch im freiherrlichen Stande in mehreren Linien blühende fränkische


