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1 (1887)
Entstehung
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Kanton R., in dessen Urkunden(bei Mader, Magazin) sie z. B. in den Jahren 1576, 1588, 1642 vorkommen und bei dem sie noch zuletzt mit dem Rittergut Tomsbruck immatrikuliert waren.

von Berlichingen, eine fränkische Familie, deren Stammsitz B.(Oberamt Künzelsau) noch in ihrem Besitz ist; unrichtig ist die Ableitung des Geschlechts von einem gleichnamigen Schlosse bei Römhild in Thüringen, obwohl es auch in dieser Gegend zeitweilig begütert war. Seit 1212 ur- kundlich viel genannt, teilten sie sich im 15. und 16. Jh. in viele Linien, die bis nach Altbaiern hinein Güter erwarben, aber bis auf zwei jetzt sämtlich erloschen sind. Der Ruhm der Familie ist für ewige Zeiten sicher gestellt durch den Ritter Götz von Berlichingenmit der eisernen Hand. Er stiftete die noch blühende Linie B.-Rossach, sein älterer Bruder die ebenfalls noch bestehende Linie B.-Jagsthausen. Von jener wurde Friedrich Wolfgang Götz 1859 in den württembergischen Grafen- stand erhoben; er hat sich durch eine Geschichte seines Ahnherrn und seiner Familie literarisch bekannt gemacht. Jagsthausen und Rossach waren die Hauptbesitzungen der Familie, mit denen sie zu Od. steuerte; daran schlossen sich noch viele andere Güter in diesem Kanton, meist noch jetzt der Familie zustehend. Auch in Kr., R. und K. waren sie zeitweilig angesessen. Beschr. d. O. a. Künzelsau 393 ff.

Berlin von Wäaldershub, Zweig der Dinkelsbühler Patrizier-Familie B., die das Gut W. (württ. O. a. Crailsheim) bei A. besass; 1615 17 verkauften sie diesen Besitz und scheinen bald darnach erloschen zu sein. Steichele, das Bistum Augsburg III 292; 532.

von Bernegger waren im vor. Jh. bei S. Mitglieder wegen Vestenbergsgerenth.

von Bernerdin(Bernardin), ein Geschlecht, das 1629 aus seiner Heimat Käarnthen wegen seines Protestantismus vertrieben wurde und bei K. und N. Guter erwarb; bei ersterem u. a. Anteil an der viel zersplitterten Herrschaft Adelmannsfelden. Doch war sein Besitz nur unbedeutend, und es erlosch 1782 im Mannsstamm mit dem PFreiherrn Siegfried Ehrenreich v. B. Berühmt wurde die 1811 gestorbene Reichsgräfin Franzisca von Hohenheim, die Gemahlin des Herzogs Karl Eugen von Württemberg, eine geborne Freün v. B. O. a. beschr. v. Herrenberg(unter Oschelbronn); O. a. beschr. v. Aalen(unter Adelmannsfelden).

von Bernhausen, schwäbische Familie(von B. bei Stuttgart stammenqd), frühzeitig unter den württembergischen Vasallen genannt, bei D.(mit Herrlingen und Klingenstein, 1501 1604 nach und nach von den bisherigen Besitzern erworben) und K. aufgenommen, erlosch 1839 mit dem Freiherrn Franz Maria Gebhard v. B. Beschr. des Oberamts Blaubeuren unter den genannten Orten. Uber ihren Besitz in K. s. O. a. beschr. v. Waiblingen unter Buchenbach.

von Bernheim, eine fränkische Familie, von Biedermann bei A. angeführt; also vielleicht von Ober- oder Unter-Altbernheim stammend, das die v. Seckendorf später bei A. besassen. Bei Od. besassen sie kurze Zeit(1522) Bieringen. O. a. beschr. v. Künzelsau 413.

Bernhold von Eschau, eine ursprünglich dem Kanton Od.(Eschau am Spessart) angehörige Familie, die dort weit verbreitet gewesen zu sein scheint; z. B. erscheint sie unter den Vasallen der Grafen von Wertheim, von Rieneck u. a. Doch zog schon frühzeitig die Familie von hier fort und erwarb nicht unbedeutenden Besitz in E. und O.

von Bernkot gen. Welschenengst, in M-R. im 17. Jh. begütert z. B. im Amt Hadamar. Vogel, histor. Topogr. von Nassau 191; 193.

von Bernstein werden bei R. angegeben; waren aber auch Burgmannen der Reichsburg Friedberg und sonst in M-R. begütert, wo sie z. B. in der Wetterau das Rittergut Höchst im vorigen