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und 18. Jh. bei S. Grieshof und Gleisenberg, bei A. die Hälfte des Dorfes Weisendorf bei Erlangen u. a.; 1683— 1690 gehöõrte ihnen auch als ansbachisches Lehen die Herrschaft Brauneck, wohl als Landsassengut unter ansbachischer Hoheit. Als 1754 Karl Ludwig v. D. starb, zog Ansbach Gleisenberg als erledigtes Lehen ein, obwohl der Verstorbene Brüder hinterlassen hatte. Ein langwieriger Prozess der Reichsritterschaft mit dem Hause Ansbach war die Folge, der noch 1768 unerledigt war. Lehnes, Gesch. d. Aurach-, Fem- bach-, Seebach- und Zenngrundes 57— 61; Mader's Sammlung V, 433— 444; IX Anh. 134— 142; Fischer, Beschr. d. Fürstentums Anspach I, 109; Eisenmann u. Hohn, Lex. v. Kgr. Bayern I, 539.
von Dankertsweil, alte schwäbische Familie, tritt schon 1145 mit Berenger und Siegfried v. Dankrateswilare urkundlich auf. Sie führte ihren Namen von dem Weiler Dankertsweiler bei Ravensburg, den sie aber schon 1444 an die nahegelegene Reichsstadt veräusserte: auch die übrigen Güter, die den v. D. in der Nähe ihres Stammsitzes gehörten, scheinen sie zum grössten Teil noch vor dem Ablauf des 15. Jhs. verkauft zu haben, wie Flockenbach(1482) und Alt-Summerau(1493). Sie zogen sich wohl seitdem mehr und mehr in die Nähe des Bodensees, wo sie sich ansässig machten. Mit den v. Homburg er- warben sie Ende des 15. Jhs. das Dorf Hausen a/Aach, verkauften es aber bereits 1544 an die Stadt Radolfzell. Später sassen sie zu Worblingen(bei Radolfzell), z. B. 1609 Achilles v. D. Auch Mühlingen, das sie vom Fürsten Johann von Hohenzollern erkauft hatten, und Beerenberg, beide nôrdlich von Stockach gelegen, besassen sie im 17. Jh. Letzteren Besitz verkauften sie 1710 an die v. Liebenfels, in deren Händen sich auch Worblingen befand. Seitdem verschwinden die v. D., die mit ihrem Besitz zu H. steuerten. Beschr. d. Oberamts Ravensburg 209 f.; Beschr. d. O. a. Tettnang 208; 237; Baders Badenia, a. F. III, 71; Maders Sammlung II, 566 ff.; Schr. d. Vereins f. Gesch. des Bodensees 10 (1880), 115; F. Baur, Gesch. d. Hohenzollernschen Staaten VI, 24; Zeitschr. für die Gesch. d. Oberrheins 37(1884), 10.
von Daun. Dieses durch den österreichischen Feldmarschall im siebenjährigen Kriege, den Grafen Leopold Joseph Maria v. D., zu hohem Ruhm erhobene Geschlecht stammt aus der Eifel von dem Städtchen Daun, und zwar von Dienstmannen der alten Dynasten v. D., mit denen sie oft verwechselt werden. Die Güter der Familie, die wohl nicht sehr bedeutend waren und mit denen sie zu N-KR. steuerte, lagen meist im heutigen Kreise Daun der Rheinprovinz(ein Rittersitz zu Daun selbst, Antheil an dem Dorfe Neroth, Lissingen u. a.), auch im Kreise Wittlich(zu Kinheim). Auch im Crôver Reiche waren sie im 17. JIh noch begütert, wenngleich sie die Vogtei in demselben, die sie vom Reich zu Lehen trugen, schon 1355 an Kurtrier verkauft hatten. Seit dem 17. Jh. traten sie zu dem habsburgischen Kaiserhause in immer engere Beziehungen, wurden 1655 in den Reichsgrafenstand erhoben und siedelten schliesslich ganz in die österreichischen Erblande über. Das veranlasste sie, ihren linksrheinischen Besitz zu veräussern, was schon vor dem Jahre 1731 zum grössten Teil geschehen war. Seitdem begegnen sie in den Mitglieder. verzeichnissen von N-R. nicht mehr. Die Familie blühte bis in unsere Zeiten in mehreren Linien, ist jetat aber dem Erlöschen nahe.— Unklar ist es, in welchem Verhältnis diese v. D. aus der Eifel zu den Herren v. D. zum Oberstein stehen; letztere, Dynasten,


