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2 (1901) Die Familien der ehemaligen unmittelbaren Reichsritterschaft in Schwaben, Franken und am Rhein / Edward Stendell
Entstehung
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VII. Mitteilungen an die Schüler und deren Pltern. Ferienordnung für das Schuljahr 1901.

Osterferien: vom 31. März bis 15. April einschliesslich.

Pfingstferien: vom 26. bis 29. Mai einschliesslich.

Sommerferien: vom 6. Juli bis 5. August einschliesslich.

Herbstferien: vom 29. September bis 14. Oktober einschliesslich. Weihnachtsferien: vom 24. Dezember 1901 bis 7. Januar 1902 einschliesslich.

Für die Aufnahme in die 3. Vorschulklasse ist Bedingung: das vollendete sechste Lebensjahr. Für die Aufnahme in die Sexta sind folgende Kenntnisse erforderlich: Fertig- keit im Lesen und Schreiben deutscher und lateinischer Schrift; die Fähigkeit, ein einfaches Diktat ohne grobe orthographische Fehler nachzuschreiben; die Kenntnis der vier Grund- rechnungsarten mit benannten und unbenannten ganzen Zahlen. Die Aufnahme in die Sexta kann erst nach Vollendung des neunten Lebensjahres erfolgen; bei einem Alter von mehr als 12 Jahren ist die Aufnahme in diese Klasse nicht mehr möglich.

Das jährliche Schulgeld beträgt für die Gymnasialklassen von VI-IIb 100 M, für die Realklassen VIIV 80 M., für die Realklassen III und II b 90 M, für die Vor- schule 60 M. Neu aufgenommene Schüler haben 3 M Eintrittsgeld zu zahlen.

An Zeugnissen sind bei der Aufnahme vorzulegen: Geburtsschein, Impfschein, bei vollendetem zwölften Lebensjahr ein Wiederimpfschein und, bei früherem Schulbesuch, ein Abgangszeugnis.

Die Wahl der Pensionen ist dem Direktor bei der Anmeldung anzuzeigen und unterliegt der Genehmigung desselben.

Das Schuljahr schliesst Sonnabend, den 30. März, und das neue beginnt Dienstag, den 16. April, morgens 8 Uhr. Die einheimischen Schüler haben sich Montag, den 15. April, nachmittags um 3 Uhr in den Klassenzimmern ein- zufinden, um Mitteilungen entgegenzunehmen.

Die Aufnahmeprüfung der angemeldeten Schüler findet am Montag, den 15. April, um 8 Uhr früh statt. Es sind dazu Papier und Feder mitzubringen.

Zur Entgegennahme von Anmeldungen ist der Unterzeichnete vom I1. bis 13. April im Direktorzimmer vormittags von 10 bis 12 Uhr anwesend.

Eschwege, im März 1901.

Stendell, Direktor der Friedrich-Wilhelms-Schule.