die Thätigkeit des Subjektes des Satzes begleitet. Die hierfür in Betracht kommenden Präp. sind: mit, unter, ohne, in, an, auf, nach, gemäss, gegen, wider, zu. Beispiele: Die Soldaten kämpften mit grosser Ausdauer. Bei Personen bedeutet„mit“ die Begleitung, das Zusammen- sein(ebenso: nebst, samt). Beide Feldherrn erschienen mit nur wenigen Begleitern. Unter lautem Rufen stürzte man in die Schlacht. Die Römer gewährten unter harten Bedingungen Frieden. In grosser Eile verliess er die Stadt. Sie schieden in Verdruss. Die Präp.„auf“ wird bei den Subst. Art, Weise und Weg gebraucht. Aristides und Themistokles wurden auf dieselbe Art und Weise aus der Stadt verbannt. Wider(gegen) Erwarten kehrte Miltiades nach Lemnus zurück. Gemäss(nach) dem Vertrage forderte er Unterwerfung. Hannibal entkam zu Schiff nach Syrien(ebenso: zu Pferd, zu Fuss, zu Land). Die Perser bedeckten zu hun- derten(wie?) die Ebene von Marathon.
Anmerkung.„An“ findet sich bei dem substantivierten Superlativ; z. B. die jüngeren Soldaten gebärdeten sich am verzweifelsten. Doch erklärt man hier wohl einfacher: am ver- zweifelsten ist der Superlativ des Adverbiums„verzweifelt“.
2. a) auf die Frage: womit? wodurch? oder genauer: mit welchem Mittel oder Werkzeug? das Mittel oder Werkzeug, mit dem das Subjekt des Satzes die Thätigkeit übt. Die Soldaten stiessen die Feinde mit den Lanzen nieder. Durch Sturmböcke wurde die Mauer zerstört. b) auf die Frage„wonach“? bei den Verben bemessen, beurteilen, schätzen, achten, das Mittel, auf Grund dessen die Beurteilung u. s. w. erfolgt. Viele beurteilen den Knaben nach seinem Lieblingsspiel, den Mann nach seinem Lieblingsbuch. Das Lieblings- spiel oder-buch ist das Mittel, auf Grund dessen die Beurteilung erfolgt.
3. auf die Frage: wie sehr? in welchem Grade? die Stärke oder den Grad der Thätigkeit des Subjekts des Satzes. Die hierbei in Verwendung kommenden Präpositionen sind: bis zu, bis auf, bis an, auf, über. Ariovist steigerte seine Forderungen bis zur Mass- losigkeit. Er verteidigte sich bis aufs Blut. Die Feinde waren über Erwarten nachgiebig. Die Soldaten kämpften aufs tapferste(in welchem Grade kämpften sie?); doch auch hier erklärt man besser auf tapferste für den Superlativ des Adverbiums„tapfer“.
4. auf die Frage: für wie viel? zu wie viel? um wie viel? oder genauer: zu welchem Preisb um(für) welchen Preis? den Preis, um welchen das Subjekt des Satzes die Thätigkeit des Kaufens oder Verkaufens, Vermietens u. s. w. übt. Esau verkaufte das Recht der Erstgeburt um ein Linsenmus.
5. auf die Fragen: woran? wonach? in welcher Beziehung? die Beziehung, in der ein Zustand dem Subjekte zukommt. Agesilaus war am einen Fusse lahm. Bei oberflächlicher Betrachtung fragt man wo? thatsächlich hat man zu fragen: in welcher Beziehung war er lahm? Pausanias war zuletzt seiner Gesinnung nach Perser, in welcher Beziehung war er Perser? Besonders häufig wird bei den Verben des Gleich-, UÜberlegen- und Nichtgewachsen- seins die Beziehung angegeben.
6. auf die Fragen: um wie viel(ungenauer: wie viel?) um welches Mass? das Mass, um das ein Zustand dem Subjekte des Satzes mehr zukommt als einem anderen. Die Karthager waren zur See den Römern um vieles überlegen. Auch die Angaben des Mass- und Zeitunterschiedes auf die Frage: wie viel? um wie viel? gehören hierher. Abhängig sind hierbei die Adverbialia von Komparativen solcher Adjektiva, welcher ein Mass oder eine Zeit bezeichnen und von den den Adverbialien nachgestellten Adverbien vor(vorher), nach (nachher), hinter, ausserhalb, innerhalb. Miltiades war um einige(oder bloss: einige Jahre) Jahre älter als Themistokles. Im Jahre 196 floh Hannibal nach Syrien; wenige Jahre nach- her landete er mit fünf Schiffen an der kyrenischen Küste. Der Zeitunterschied zwischen
dem Fliehen und Landen wird angegeben. Wenige Schritte vor der Stadt wurde er erschlagen. 4


