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1 (1899)
Entstehung
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war ein begabter, aber leichtsinniger Jüngling werden die beiden Attribute durchaber in Gegensatz zu einander gestellt.

10. Die Interjektionen ¹). Sie drücken eine plötzliche Empfindung oder Erregung aus, so Schmerz: ach, weh, au; Freude: ach, ha, juchhe, hei; Verwunderung: ach, ei, hoho, potz tausend; Unwillen und Ekel: pfui, bah; Zuruf: heda, holla, pst.

Es gibt so lautet das Ergebnis der Wortlehre 10 Wortarten oder Redeteile:

1) Substantive oder Hauptwörter;

2) Artikel oder Geschlechtswörter;

3) Adjektive oder Eigenschaftswörter;

4) Verba oder Zeit- oder Thätigkeitswörter; 5) Pronomina oder Fürwörter;

6) Numeralia oder Zahlwörter;

7) Adverbia oder Umstandswörter;

8) Präpositionen(Vor- oder Verhältniswörter); 9) Konjunktionen oder Verbindungswörter; 10) Interjektionen oder Empfindungswörter.

B. Satzlehre*). Der einfache nackte Satz.

Neben der Wortlehre müssen in Sexta die Elemente der Satzlehre zur Einübung ge- langen. Nehmen wir etwa folgenden Satz: Der Löwe ist ein Tier. In ihm wird von dem Löwen etwas ausgesagt; es wird nämlich gesagt, was er ist. Man fragt nach dieser Aussage mit der Frage: was ist der Löwe? Das, was in einem Satze ausgesagt wird, nennt man die Satzaussage oder das Prädikat. Die Satzaussage bezeichnet hier den Löwen als Tier. Der Löwe gehört also zu einer bestimmten Gattung der Geschöpfe Gottes, nicht zu den Menschen, sondern zu den Tieren. Nun wollen wir von dem Prädikat ausgehen. Man fragt von dem Prädikate aus: Wer oder was ist ein Tier? Die Antwort lautet: Der Löwe ist ein Tier. Von dem Löwen wird also etwas ausgesagt; der Löwe bildet den Gegenstand(sonst kommt noch die Sache in Betracht) der Aussage in dem Satze. Der Löwe ist der Satzgegenstand (das Subjekt). Der Werfrage entsprechend muss das Subjekt in dem Werfall, dem Nomi- nativ, stehen. Das Subjekt ist ein Dingwort(Substantiv). Das Prädikat besteht aus einem Substantiv, das durch das Wortist auf das Subjekt bezogen wird; man nennt des- wegenist und die Formen vonsein überhaupt Beziehungswort oder Kopula. Das Prädikat setzt sich also hier aus zwei Teilen zusammen, aus der Kopula und dem Sub- stantiv; das Prädikat heisstist ein Tier. Ein anderes Sätzchen! Der Löwe ist mutig. Wie heisst der Satzgegenstand? der Löwe. Die Satzaussage lautet: ist mutig. Was ist mutig? Ein Eigenschaftswort(Adjektiv). Woraus setzt sich also hier die Satzaussage zusammen? Aus der Kopula(dem Beziehungswort)ist und dem Adjektivmutig. Während man in dem oben angeführten Satze fragte: Was ist der Löwe? fragt man hier wie beschaffen ist der Löwe? oder deutlicher: Welche Eigenschaft besitzt der Löwe? Was gibt demnach hier die Satzaussage an? Eine Eigenschaft, die dem Satzgegenstand zukommt. Ist das Prädikat ein Adjektiv mit der Kopula, so gibt es eine Eigenschaft an, die dem Subjekte zukommt.

¹) Der Vollständigkeit halber seien sie hier erwähnt; ob sie in VI zu besprechen sind, hängt vom Stoff ab. ²) Damit, dass die Satzlehre erst hier ihren Platz findet, soll durchaus nicht gesagt werden, sie solle erst nach Vollendung der Wortlehre durchgenommen werden.