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1. Abth. (1843)
Entstehung
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der Metaphyſik am Schluſſe des Jahres über Theſen aus der geſammten Philoſophie unter ihrem Präſes Hrynkiewicz, und am 6. September zwei Hörer der Phyſik über mathematiſche Sätze, betreffend das Rarum et Densum, ein Hörer der Logik über logiſche Theſen dispu⸗ tirt hatten. E

Was die Schüler der niederen Studien betrifft, ſo waren im Jahre 1659 Rheto⸗ ren 33, Poeten 34, Syntariſten 41, Grammatiſten 42, Principiſten 45, Rudimentiſten 90, zuſammen 285, und mit obigen Studirenden der höheren Schulen zuſammen 402. Den größeren Theil dazu hatte Oberſchleſien geliefert, den kleinern Niederſchleſien; dagegen ſind Polen zahlreich, auch andre Ausländer fehlen nicht, Böhmen, Mähren, Ungarn, Preußen aus Danzig und Heilsberg, Sachſen, Oeſtreicher, Ungarn, Italiener, ſelbſt Wallachen und Tartaren; bei zwei Braunſchweigern iſt ausdrücklich bemerkt, daß ſie Lutheraner geweſen. Der Adel ſchickte ſeine Kinder zahlreich; darunter auch ein Burg⸗ und Reichsgraf Ernſt Annibal von Dohna.

Unter den Sertanern iſt aber auch Thomas Lidelius, Silesius Olensis, Carniſicis filius, haereticus.

Noch wird als zur Anſtalt gehörig ein Inſpector angeführt, welcher die häuslichen Studien beaufſichtiget und der Notarius des Gymnaſiums Johann Jange.

Auf dem eingeſchlagenem Wege entwickelte ſich das Inſtitut conſequent fort. Die Einrichtung der niederen Schulen(scholae inferiores oder humaniores) blieb ſich im Gan⸗ zen gleich, wenn auch die Namen wechſelten. Die oberſte Klaſſe hieß fortwährend Rhetorik, die nächſte ſtatt Poeſie auch Humanitätsklaſſe, die nächſten drei auch obere, mittlere und untere Grammatikal⸗Klaſſe. Dagegen nehmen die zunächſt über dieſen niedern Schulen gelegenen Klaſſen der Logik, Phyſik und Metaphyſik immer mehr den Charakter einer philoſophiſchen Facultät an, wie denn auch ſeit 1667 ein Decanus philosophiae oder ſpäter Decanus fa- cultatis philosophicae erſcheint, indeß der Vorſteher der niedern Klaſſen, gewöhnlich Praefe- ctus genannt, auch unter dem Namen Decanus linguarum vorkam, da lateiniſches und griechiſches Sprachſtudium den Hauptunterrichtsgegenſtand der niedern Schulen ausmachte. Endlich ent⸗ wickelte ſich der eine Curſus der Moraltheologie 1667 zu einem dreijährigen Curſus der Theo⸗ logie, dem bald ein vierter Curſus zugeſetzt ward.

Mit dieſer innern Entwickelung hielt die Zunahme der Frequenz gleichen Schritt. Sie ſtieg im nächſten Jahre: In den obern Schulen: In den niedern Schulen: Moralph. Metaph. Phyſ. Logik. Summ. Rhet. Poet. Synt. Gramm. Princ. Rud. Samm. 1688 33 21 26 36 115 33 32 39 338 465 101 233. 1671 35 21 39 41 136 36 31 38 4; 45 122 319.

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