IV. H 408 ff. 8„„—„„ Au†ασ σε vερονον— zu‿rαeνπαα̈ναν ντε ε᷑ναeοο 0ν⁴*αο 1 σε⁵⁴⁶ exνν ταταιτeντν yiyver, Srei ae Sdνασα,*πμ⁶ς μ⁴αειαασςεμν.
Auqi soll hier heilsen„in Betreff“,„was die Toten betrifft“. Aber ein solcher Gebrauch der Praeposition ist entschieden unhomerisch— man kann kein zweites Beispiel der Art auf- weisen— und m. E. überhaupt unpoetisch. Mir scheint daher, daſs αeᷣ= utrimque, ab utraque parte, vielmehr Adverbium sei, wie es so häufig gebraucht wird, z. B. E 310, K 573, 4 356, 417, M 460, X 415 etc., veæoe aber von ueεꝙᷣoο abhänge.„Den Toten beider- seits, als ob es hieſse dρςοοσ εοοσσς, milsgönne(versage) ich keineswegs die Bestattung“. So steht eναοα τιννι τα. B. 2 865 und ztvi c. infin. 55 4 6 ⁴έ s[1ιά̈ν ενme⁶μ̈νοσαν ετιανεν ri»mwdde réoya, woraus 6 235 der Accus. c. infin. wird. Daſs aber an die beiderseitigen Toten gedacht werde, zeigt sowohl die folgende allgemeine Sentenz als auch der Parallelismus der Verse 417— 420.— Was sodann die Verse 409 u. 410 betrifft, so ist zwar der Sinn derselben nicht zweifelhaft(zan den Leichen der Gefallenen ist nichts aufzuheben; man verbrennt sie alsbald“); aber die Worte, so scheint es, sind lexilogisch und grammatisch nicht so klar. UÜber ihre Deutung und Erklärung gehen wenigstens die Ansichten sehr auseinander. Vgl. Fäsi, La Roche, Düntzer.— Die fraglichen Punkle, auf die es ankommt, sind folgende: 1. daſs q οοσ lν νεᷣτναηι Umschreibung ¹) für das Passivum von Qεldoονα sei, ist wohl klar; aber bedeutet das Wort, wie ꝙeidouαwt meistens(Vvgl. E 202, 0 215, Y 464, 2 158= 187, 2 277, 185, 54), schonen, verschonen, oder aber, wie 4 236(0u0é vv 1ν Ʒσο, sc. demπα, siœu Oeur ³⁴μεναοςα ⁶ Yεν
i. e. selbst den sparte er nicht= lieſs er nicht zurück) und X 244(uναε ι doςσσν εοσιτι ριι 6⁴ν) sparen, aufsparen?— 2. Was besagt νοσ ◻⁵ιιιαιιςσςειeε, und wie ist der Ausdruck zu erklären? ²)— 3. Wie ist dieser Infin. zu konstruieren? ISt er nur lose angefügt oder mit dem
Hauptsatze enge verbunden? Bezeichnet er„den Zweck und die Folge“(Fäsi) oder ist er als „Accus. der Beziehung zu fassen“(Düntzer), so daſs in Prosa α,w³ uτονσςσ τανν*εσ ε⁴με̈α⁴εοουνανν stehen mülste? ³)
Einen verzweifelten Ausweg aus den Schwierigkeiten hat Weck gesucht), indem er für ειιαισέιέμν u schreiben vorschlägt α ½dιοιασιεν und für dieses von ihm erfundene Wort— es
¹) So wird auch sonst Jirvsrat mit einem Substant. zur Umschreibung eines Verbums gebraucht. Vgl. u. a. à 466 KIy»da(NB.) 3* b Téver dki, II 302 wolähos 5' db Jifver, ui, 634 kzahey 3 te JiTyer dz, A 417 TITvsra 26oOs d56vy etc. etc.
2) Daſs es sachlich soviel sein müsse als opi karauαεεεy oder νρο XsKaxety(II 79, 0 350, X 342) liegt auf der Hand. Der freiere Genetiv wες kann verschieden erklärt werden. Ich halte ihn weder für parlitiv, noch für instrumental(cf. X 512 und 8 217), sondern eher für locativ. Vgl. die Stellen B 415, Z 331, I 242, A 667, II 81, sowie das so überaus häufige nebloto.
3) So heiſst es bei Thucyd. VII 81, 6 gelbo ris Sji†vero p Ovbdivai.f= SHeideré tis 44 od Gore Sui) SOανακνό a. Auch an unserer Stelle müſste Gi ob stehen, wenn die Sätze in gleicher Weise innig verbunden ge- dacht werden. Anders, wenn man sie lose verbunden fafst, wie Fäsi.
4) Vgl. N. Jahrbb. 1885, S. 467 f.


