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III. IEaο atꝓι†ς. 105: πiνν ⁸εᷣο⁵α τεον suνενοoν εᷣαον νς ἀ=οoν ‿. Uber das dms eion*eνον dεᷣ οv sind die Meinungen der Gelehrten sehr verschieden,
sowohl was die Etymologie als was die Bedeutung betrifft. Ich lasse beide zunächst auf sich be-
ruhen, um auf etwas Anderes hinzuweisen, was m. E. nicht ohne Belang, aber seither nicht beachtet ist.
„Der Genetiv vom Stoffe“, sagen die Erklärer kurzweg und haben, so scheint es, weiter kein Bedenken. Was riνμμυαα ανωνυινοον(E 726) oder zvmddee 2ασσσ̈ιο(½ 613), was ein 9ααόσααν(νν) 21ον(⁷ 244), eine mTε⁶ν νρνισοο(τ 226), eine d*τ oder ein 20Qεν%◻νεέαννο—ς ( 7, 404) etc. etc. sei, das alles versteht sich leicht; doch was denn ein 100 α.νς d'yoiov eigentlich besage, will meinem sprachlich grammatischen Verstande nicht klar werden, auch nicht wenn ich bei Minckwitz lese:„Den Bogen, gefertigt aus dem raschkletternden wilden Geis- bock“ Gic!).— Wenn es ein ⁶&ν αm in dem hier vorausgesetzten Sinne gibt, so gibt es notwendig auch ein risovαν νιιον oder lyeoy(nicht auch umgekehrt, wie sich später zeigen wird). Aber während von einem ³α☚έπασ˙ε) lyεοςα oder alyeog öfter die Rede ist(T 247, 5 78, 4 196), auch eine zv ε m) alyetiy( 231) erwähnt wird, sowie ννο⁶σ ιοο(1 639), ist ein T6So aiyεον nirgend zu finden, wie etwa ein z6Soν αονσεον oder&4⁴ νρέαινου³) oder S31lνον und«ςινον. Das ist begreiflich. Denn während„Ziegenkäse“,„Ziegenfell“,„ziegenlederner Helm oder Schlauch“, allenfalls auch„Ziegenschlauch“, klare Bezeichnungen sind, wird„Ziegen- bogen“ oder„Geisbocksbogen“ niemand zu sagen wagen.
Scheinbar ähnlich— aber auch nur scheinbar— ist es, wenn T 375, 684, 201 1uds 5oοds und X 397 56οιονςα εμαvras gesagt' wird für„Riemen aus Rindshaut“; aber während sοðg metonymisch auch für 0 ν0σ 0 ⁶) 5ãQç oder für Sοεn. Sosty sc. dood, ja sogar für den daraus gefertigten Schild selber(=„Stierhaut“)⁴) steht, findet bei ais, alydg eine ähnliche Metonymie nicht statt. Und ferner, obgleich οemσπα⁴ας 5la(E 452) gesagt wird, so kommt dennoch nirgend αᷣαmας ⁵σοꝛ vor ⁵), wie Gονs und α⁴ας ƷGς— begreiflicher Weise, denn nur letztere sind„ganz aus Rindsleder gefertigt“, und das eben besagt der Genetivus materiae (vgl. N 574, 613) im Unterschiede von dem betr. Adjektivum, dessen Bedeutung nicht so enge be-
¹1) d-„οs ist eines Stammes mit aν-ros und bedeutet ursprünglich pellis detracta, cutis. Daher kann auch zdeigaς dοσν 0 0, yeG0( 19) gesagt werden.
2) Aus dieser Verbindung(ebenso zuvε 2reen und raupein K 258 und 458) allein schon ist klar, daſs zuven nicht von zνεος sc. 305 herzuleiten ist— denn was wäre wohl ein„ziegenledernes oder stierledernes Hunds- fell“?!—, sondern mit A. Goebel(Lexilogus I 127, 343) von W.„, wie 26α⁹οςσ, zuο⁵, 25g, z5b] etc. etc.
3) Das Wort eꝓas ist nicht griechischen Ursprungs und bezeichnete viel früher ebur, Elfenbein, als das Tier, von dem dieses stammt.
4) Jedoch letzteres nie ohne ein bezeichnendes Attribut. Vgl. II 238 Gy d A νν, M 105 d-Xious Aρ⁴αeρο rOXrO S0401, M 137 Béas adαςα ⁶.οωσν ⁴eτ⁄οασmν ½ ενο, II 636 GrOd Ts S06(r'?) E onn rv.
5) Wenn es aber II 223 heilſst s oi doligev A.νοσ alhov rstov raHov GareH v, so kann das doch auch nicht mit rösov airös verglichen werden. Dort ist ja klar gesagt und selbstverständlich gemeint die Bosln radO o s †.εοοο(P 389),„aus dem Leder der wohlgenähreten Stiere“.


