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kann doch keine Rede sein, wo dem Dichter(vgl. II 468, Y 403) so nahe lag zu sagen etwa 6,⁴α ν—οi⁴ονισιπηοο diοσιων. Die Quantität des a aber erklärt sich aus dem Augment. Vgl. La Roche. ⁵)
3. Zu 0 437 Teννε έιτπον, d μνυ ↄmρσ̈eruαro iοτοο Ʒτααι bemerkt Düntzer:„0ꝛ, da, stark hinweisend(vgl. 400), hier des Verses wegen statt des sonst wohl gebrauchten„, vgl. 7 342, wo dasselbe, aus gleichem Grunde stehen soll. Aber„des Verses wegen“ könnte ja w ruhig seinen Plat- behaupten, da in der Cäsur die Längung des kurzen Vokals nichts Auffallendes hat. Und warum steht dasselbe dν denn z. B. auch v. 4882
4. Auch die Anredeform, deren sich der Dichter anstatt der schlichten Erzählung mit der dritten Person des öfteren bedient, die sog. epische Apostrophe, soll lediglich„durch das Metrum veranlasst“ und„aus dem metrischen Bedürfnis hervorgegangen“ sein!— So heilst es Zz. B. zu 127:
0ν08 Gεσεσν Mevéeε, dsεον νμανααεςα ⁴ε⁴αωι⁷.
„Die Form der Anrede(eνιοο⅔ρσ) ist aus metrischem Bedürfnis hervorgegangen. Besonders steht sie bei Patroklos und Eumaios, deren Namen mit Beiwort im Vocativ einen glücklichen Versschluss boten,“ oder zu s 55:
T0ν ν αe /αμμνέμιμνμνεμνο ετοοωοσες, Eαιν oσυρσσια
„Des Vokativs hat sich Homer blofs aus Rücksicht auf Metrum und Wohlklang in diesem(sic!) Einleitungsverse bedient, doch nur bei Patroklos und Eumaios, selten bei diesen und andern, besonders bei Menelaos, in anderer Verbindung“ u. s. W.
Betrachten wir die sämtlichen Stellen der Reihe nach, um zu sehen, wie es mit der an- geblichen„metrischen Not“ denn eigentlich beschaffen sei und ob sie besser begründet ist als in den andern, oben besprochenen Fällen.
a) Mevédas findet sich in der epischen Apostrophe siebenmal: 7 127, 146; H 104; N 603; P 679, 702:& 600.
1. An der ersten Stelle konnte der Dichter ebensogut sagen: 14+ our 1rOε6α eε 14dταεςα ⁴ανονιο. Sollte aber hier der Name Mevéaaog selbst stehen, so stand etwa zu Gebote: Arld Ssoi μαἀα Meveidou 0dx 81d ντο.
Auch könnte das fehlen trotz des Hiatus, wie O 120 etc. Vgl. La Roche Einl.§ 21.
2. 146: ToOοι τα, Mevérde, 2α ννν aνx—* πmνοο lielse sich umformen: T0Oι ỹG d οεαεd νπ. lnu. 1¹. b) Vgl. B 482, P 153, 7 488 etc.
5) Über das Wort selbst(W. àr, woraus sowohl Ar, d, als Ar‿ι und a-, als 4-1-29-, 2-Av-Oat) vgl. A. Goebel, Lexilogus II, S. 439 f.
6) Uber die Form b14vy gehen die Ansichten der Grammatiker sowohl in alter als in neuer Zeit aus- einander(vgl. Ebeling lex.). Die einen erklären dieselbe für den Plural(= Bidv-dav= plav-Hsv, was auch metrisch zulässig wäre), die andern für den Dual(— piax ern). Wenn es aber der Dual sein mülste, dann könnte die Form nicht entstanden sein aus Gtav-Hiſ-env, sondern allenfalls aus b19v- yv. Vgl. die sog. synkopierten Aoriste 3.*⁸⁴ Da*, Le*-dat,-dal,-dar. Curt. Gramm.§ 316 D.—


