Druckschrift 
2 (1893)
Entstehung
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hieher gerechnet) 28 mal. Darunter sind nur ein paar Stellen, wo die Bedeutung von ς süber- zugehen scheint in die von εααταος, aber, wenn man genau zusieht, doch noch einen Unterschied wahrt. Diese Stellen sind A 294 l* πό³ν e⁶⁴·] reteoεαοαα, JIrre zev einns(= omnia, quaecunque od. quidquid), I 73 σ 1Q 809, drodeEin(= hast alles zur Bewirtung), 2 196 u,Xν Ʒνι ετενειι πα˙α π⁴⁶| ε⁶ν(i. e. alles was zur Mahlzeit gehört, nicht aberjegliche Speise!),» 313 doο αάτνᷣπαανα³ sioæεis(i. e. allem Möglichen), endlich* 193(= I 64) 0 ν I⁴σσχάν εαμυεππάιdᷣm ,υ⁵οιαεμ‿ασεννν⅔&τοα⸗ Aber da das Wort uneoεαoiꝝν nicht bloſs die ein- zelneUbertretung oder denFrevel bezeichnet(so ½ 168 und" 589, vielleicht auch I 107), sondern auch im kollektiven Sinne fürFrevelhaftigkeit, u⁵εοαιςσ gebraucht wird(so 206 riοαασαι 1wνον dππνιεαοσεν!ε̈ꝶνννs und auch wohl I 18 dneosᷣαiςα deᷣ᷑r ꝓρσπν, so werden wir auch hier zu verstehen habenfür ihren ganzen Frevelmut bülsen.

Jedenfalls ist klar, dals der Sinn des Wortes auch an diesen Stellen mehr kollektiv als distributiv ist. Es heilſst nichtjeglicher,jeder einzeln, sondern höchstensall und jeder. An unserer Stelle(II 265) aber müsste τ⁴= Sz.αασο sein, was kaum glaublich er- scheint. Sollte also nicht doch ein Verderbnis vorliegen? Man könnte versuchen: 1 RM co OTSOvTAI dviv l.

f) Auch die Anakoluthie A 833 ff.

d τ ο⁴ι αμέιν αἀo TTodaleioιος Marνν

10 ⁴εμν Suνει κ᷑μιmν⁴⁵ομμα xνος ε&eνεωνa,

voyicovra aul ατον νμιονοο Lννινιον

⁶α οꝭ ν π⁴⁵ς Tσ‿ν αα̈ε dēεννoνοα erklärt sich leicht. Auch hier wird das Subjekt einfach geteilt; doch steht in dem einen Gliede nicht der Nominativ, sondern für μꝛꝛmετα tritt dem Gedanken zuliebe 10 ν οϊηνν◻ο- mᷣ☚οoα an die Stelle.

g) Eine ähnliche Bewandtnis hat es auch mit ¹ 463:

6496 v1 89 Ipdie ι☚ οεlou τε ναα* auliſe T0⁴ντμοο υnν doveloi 1v6⁴μν⅔ mνμινυιαα ³ eraioous.

Das Subjekt sollte auch hier geteilt werden; aber anstatt e ο μένõh und 0d folgen zu lassen, lälst der Dichter eine andere Wendung eintreten.

h) Sehen wir ab von Fällen wie E 802 ff., wo der Nachsatz vergessen wird oder viel- mehr wegen des zwischengeschobenen Gedankens(805) duiνναοα ναμιωνoἀαωνον sνν εα⁴μεν⁴σσσ εηι⁴ον mit v. 806 eine andere Wendung nimmt, oder wie Z 92, wo der Infinitivus Hetuat und uo- 6 ν609., für den Imperativus dérν und u*τοανιέαο eintritt, obwohl vorhergeht 1 ε υννααα. otrada...(Vgl. CGurt. Gramm.§ 577): so erübrigen nur noch zwei Anakoluthien, welche man beide durch Veränderung der Interpunktion zu beseitigen gesucht hat, E 135 und a 275.

4) Der Vers ist jedenfalls in dieser Form nicht alt und echt. Die Vernachlässigung des Digammas in bwopelzety will Nauck durch Auslassung des di beseitigen, gewinnt aber damit einen schlechten Vers. Ich würde, wenn das Wort bei Homer vorkäme, aαvονmμ broFeisohat vorschlagen; aber vielleicht ist zazorε für das sehr entbehrliche Ay das Richtige und Ursprüngliche(cf. s 54, 418).