— 2—— dient sich dieser der plastischen Worte:„Stolz auf seine Pracht hebt(trägt) es in leichtem Schwunge die Kniee(Schenkel) zu den gewohnten Weideplätzen“ etc. Man darf das anschau- liche ôiναα(von oͤinro) nicht zu einem bloſsen zανέ herabsetzen und begrifflich verblassen. Der Ausdruck xazꝝνeες ε ⁵⁶dεε 2έςσν(514), der vermutlich Veranlassung gegeben hat auch yooνα(511) als Nominativ aufzufassen, ist ein gut Teil prosaischer und weniger malend. Aber hätte der Dichter auch v. 511 nur denselben Begriff ausdrücken wollen und nicht vielmehr die gleiche Anschauung wie mit den Worten aασz/ G d vouα να O 269, K 358, X 24, 144), so hätte er nach seinem Sprachgebrauche nicht„oõvax gesagt, sondern entweder 6ss allein, wie v. 514, N 515, 0 405, P 700, oder allenfalls τ ναχα νD ν⁴α, wie o 611 600 u0e,νςσ oεοσεέινντιο d 1011„, Jy uνα τπυ νε εσςσ εααάι νννα σαοααmά
Das blofse yobva aber kommt so nicht vor und kann auch füglich seiner Bedeutung nach nicht stehen.—
2. Ebenso wenig wie in dem vorliegenden Falle erscheint mir die ArrN dldedie erträglich, welche uns Z 396 zugemutet wird:
fvdοονααρν, uydriο εμĩ νανο Hericνο. Ieriν, ε&eναιν υ Ie d4„εσο!.
Das bereits von Bentley vorgeschlagene Heilmittel liegt auch hier so nahe, dals man sich wundern muls, wie die sonst nicht so ängstlich an der UÜberlieferung festhaltenden Kritiker und Herausgeber es verschmähen konnten:
Herlcws, d vανέν ⁴υσ e dνπμαοσml. Heiſst es doch auch in dem ähnlichen Falle H 138: reννεν εꝓνααν μυ⁶νεωαι⁶οιο dvcxνs, diou 2onνιιον, 10ν εοεεκμφάσαν τοουντνπην dνdoε elsserνow etc. und nicht— ο AoytϑnoO;s.
3. Von ganz anderer Beschaffenheit sind die sonstigen Anakoluthien des Dichters, wie B 353, T 211, E 135, 804, K 224, 4 833, II 264. 275, 1 462.
a) Wenn sich B 353 die Worte Geωποσαmνον ν εσατι³⁶εεμ,&uαος eνσαα †αναων nicht der grammatischen Regel fügen, da sie an ναιαι*ν⁴ας dν εαανenασ mbv&veoαsνεα Kooviva anzuschlielsen wären, so ist das leicht zu erklären und zu entschuldigen. Die beiden dazwischentretenden Verse lassen vergessen oder übersehen, dals nicht zulννέ̈νασα᷑ KOνεωw vorhergeht, was logisch das- selbe wäre, sondern qrνμ ταανεᷣνα KOovioνα—
b) Daſs es im Griechischen auch eine Art von absolutem Gebrauch des Partici- piums im Nominativ gibt, kann nicht wohl bestritten werden und wird durch Beispiele wie Xen. Hell. II 2, 3 0i*⁵αν&is dorv dκ, 6 r98 1 160% Taεέᷣνων oder Herod. IV, 50 extr. dvrurαςέιιενα ε ανντια ντεστηαςσ ννεru, doxe 10ν ομη(τdν lοστοοο) el ivsoα 86wrao u. a.(vgl. Herod. II 66, III 95 etc.) unwidersprechlich bewiesen. Mag man immerhin bei diesem nur vereinzelten Gebrauche eine gewisse Nachlässigkeit des Schriftstellers, also eine Ana- koluthie annehmen(s. Curtius Gramm.§ 586 Anm.): genug, er besteht und begegnet uns auch schon bei Homer.


