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1 (1891)
Entstehung
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Wortes durch die Adverbia klar angedeutet. Will man aber diese enge grammatische und begriffliche Verbindung der beiden Verba nicht annehmen und der Deutung von A. Goebel(I. l. S. 246)ich will dir keinen blauen Dunst vorschwindeln den Vorzug geben, dann scheint mir wenigstens notwendig, 03 0 dnariœ für os6 zu schreiben und vorher ein Kolon zu setzen, so daſs die beiden folgenden Verse dlld dem.... 2lƷν nur dazu als adversatives Glied gehören.

VI. X 178: Q2 xdreoο dονινκιεαπυ εανεςεας, 0OlOv keieg.

Etwas befremdlich erscheint hier der Ausdruck olov keikeg. Man erwartet 0o keies, welches sonst sei es nun fragend, sei es ausrufend, vgl. Ebeling Lex. s. v. regelmälsig steht, wenn ein bloſser Vokativ vorausgeht. So heiſst es αοπισον LeQe N 824, 8 85, 243, 0 406 (wie auch xονον εοεεας 570), εν τν½ ⁴μνοι⁵ιο tεœlmηe A 552, A 25, 0 209, 462, 330, II 440, X 361, und der erweiterte Ausdruck ονν σεσ εeασς σεν αονς 66vro findet sich 4 350, 83, .αl 64, 230, à 22, 1 492, 168, p 70.

Dagegen steht olov kecxes, dessen relativische Bedeutung P 173(= 95) klar hervortritt:

Növ ds σεσ ανοσem⁵ν ανκνμ σσςσνας, olov keirss,

3 με σ0ꝛĩ Kavra eAGοοσννοοeν⁊ εοσmπνdv etc. regelmälsig dann, wenn aufser der vokativischen Anrede noch ein interjektionaler Ausruf vorher- geht, wie H 455(= 140):

πισ, Evvoονα ενοσουσισ˙εινια, 0lOv keles, oder 6 152(vgl. II 49):

6, Todso vlt dalgνοςσ, OloOv keinsg.

Kein Wunder, denn auch hier ist die relativische(bzw. kausale) Auftassung angezeigt, und 0lov ist=bezüglich dessen, was und kann als dτι τον, eben in Bezug auf daswehe mir! erklärt werden. Das ist aber an unserer Stelle nicht der Fall. Will man also nicht eine Abweichung von dem sonst durchaus feststehenden Gebrauche gelten lassen denn dals die Partikel ³ alsE&xοονμα ᷣᷣμφρναννι mit der Interjektion ⁴Qeαα, αmαον auf eine Linie zu setzen sei, ist nicht wohl anzunehmen, so dürften die Worte zu ändern sein. Da sich nun ο» nicht leicht einführen läſst, so vermute ich, es sei zu lesen:

π οι, dOyixᷣοανυe ealvνεες, olov keuxeg.

Das Wort äreg ist entbehrlich, und auch F 16 steht 4oyiαtoavve mit der Geltung eines nomen proprium, ebenso wie Kelawvegeée 0 46 und» 147.

Dieselbe Bewandtnis aber, wie bei olov keaeg, hat es mit dem sog. exklamativen olos auch in andern Fällen, z. B. 32:

⁴αε, O1O 1 9de 900101 alrirat.

Auch hier ist noch etwas von der relativischen Natur des olov zu erkennen. Und sieht man genau zu, so bleiben für den rein exklamativen Gebrauch nicht eben viele Beispiele übrig. So wenig man 57 oder 683 für denselben geltend machen darf, ebensowenig ist dieses der Fall bei O 287: