Druckschrift 
1 (1891)
Entstehung
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Auch über die Etymologie macht Eustathius richtigere Angaben, als sonstwo sich finden, wenn er bemerkt: Eorο ε α⁵οπb⁷αν⁷m τ6 OOroO doοruyxdνειν εν d G, ¹) 0&ν à&ά οτ, rovréort vværl, àdποπααανναάsαn. Denn um es kurz zu sagen diese letztere Herleitung des Wortes àgoordceivn von α‿σε(= vds) halte ich für einzig wahr und richtig.

Sowohl das von Hesychius bezeugte und erklärte àâροσοσ⁷oœ voxròg dœυyriα⁵ i. e. noctu occurrere(oder vagari? daher auch wohl aberrare und peccare, vgl.im Finstern wandeln), von welchem dßοriεαανεꝑ auaorog abgeleitet ist, als auch unser àoordto ist ein Denominativum. Wie jenes àoora, so setzt dieses*dooræy- voraus und ist genau so gebildet 3⁰6ο wie doxeνν aus dor-aæꝙ‿jetv(wozu dorν, acrdy und dοeαemρω), ddaxdecv aus d-aαmxy-jecv(vgl. daro und alα⁴eςμ., Ovorägetv aus ôuv-or-yeν= uerd glag Laxν((£ 755, x 109, v 319, vgl. Ouoraxrus 6 224), axvordgetn aus Aæu-or-apejety u. dgl. m.

Es ist also die Herleitung des seltenen Wortes àgoordgetv von à‿ο(bezw. aus ooræp) sehr wohl begründet und die Deutung àv vvær! Aaνα(noctu vagari) oder in der Verbindung mit einem Genetiv ev v»uxrl drονα ztvos in jeder Beziehung durchaus angemessen. Dem- gemäls heiſst ½υmν dordsoενꝙ d⁴αλοιαν einfach:Damit wir nicht irgendwie in der Nacht von einander abirren.

Hiernach können wir die Gleichung εναρ⁴οτος: àρο ε‿= duooretv: doordsat zwar gut- heiſsen, aber in einem ganz andern Sinne, als wenn Düntzer sagt(zu 78):vòs dοτ= vSIs dãμ⁵⁵οοsν= vdés âuοτο. ⁴οοros, die kürzere Form des Metrums wegen, nur hier, wie àοοτ⁴εοσμεν K 65 neben οοτον. Wir behaupten vielmehr umgekehrt:

So wenig àοτ mit àuοοστοs etymologisch oder begrifflich zusammenfällt, ebensowenig ist dieses bei dαμœrstv und doœoräsat der Fall.

II. Exieiurog, ddoεros. Aeõ⁸, wa oy ayédaora al oOor dt αrd †i69:² ruft 9 307 Hephaistos entrüstet den Göttern zu, als er die untreue Aphrodite mit Ares ertappt und in den kunstvollen Schlingen gefesselt hat.

Daſs trotz Aristarch und den Handschriften nicht †eoyᷓ yeldaozd zu lesen sei, ist sofort klar, wenn man erstens die Stimmung des betrogenen Ehemanns, wie sie aus der ganzen Rede hervorgeht, und weiter in Betracht zieht, was er unter den †sνα(Dinge,Geschichten, ähnlich wie es A 573 heiſst: iνα †e rdd' εαοσεε, 0d6' Er' dwexrd) versteht, nämlich den Ehebruch seiner Gattin. Bei ooy« an die deoνn rexwmijevres zu denken, wie der Scholiast, der dy aαœαναᷣ durchoux sureA, à did i euredeαeν Ʒαατ³αe⁵οννςσέε νς erklärt, und diejenigen, welche odxæ axι εεκd mit 0x³ αα μ ⁸læovra interpretieren, ist abgeschmackt und nach dem Zusammenhange nicht möglich.

Aber was heiſst denn nun oòx xιρ‿εixαd Heiſst es, wie Düntzer meint, soviel als oxérala, arg, schrecklich? Wie käme das Wort zu dieser Bedeutung?

3s Die gleichen Worte(dπαηε*α ννσ 6⁹) finden sich im E. M., so dafs sich nicht gewiſs sagen läfst, ob das Präsens d.μετι oder ³οο lautet. Im thesaurus des H. Stephanus ed. Dindorf steht ersteres. 3 Vgl. L. Meyer, Vergl. Gramm. II 47 ff., I 91 und Curtius, Grundzüge.