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1 (1891)
Entstehung
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zurück. Diese ist nach Curtius Grundzügen*a-mar-ta= non particeps, expers(W. mar, wovon 4εοσ, deειορναα etc.). 32 Hieraus entsteht einerseits das regelrechte d‿ααοro, anderseits mit Metathesis à- νρο‿ε τιο, ähnlich wie aus W. mar, mor(wovon àaoPaivc und morior) einerseitsο-το, anderseits à00-ro hervorgegangen ist. Vgl. Siegismund de metathesi graeca in Curtius Studien V S. 160 u. 171.

Was in aller Welt hätte denn nun den Dichter bestimmen sollen, anstatt des so häufig gebrauchten Aàοαοrstv einmal àgoorety oder gar àοordsat zu bilden? Etwa wiedermetrische Not?1³³ Wir sahen schon, dafs diese durchaus nicht vorhanden war; nicht einmalmetrische Bequemlichkeit kann man anrufen, da ja àαeοoωQͥ einfach an die Stelle von dρᷣοrdsoe hätte treten können.

Der Dichter muls also wohl zu diesem Schlusse sind wir vollauf berechtigt mit dem andern Worte auch etwas anderes haben ausdrücken wollen, und das dürfte bei einer genauern Betrachtung unserer Stelle und bei Vergleichung des Gebrauchs von duαoοtdveov oder doauαordvetv bald einleuchten. Diese Wörter besagen immer, der Etymologie wie dem Gebrauche nach,das Ziel ver- feh len(ein bestimmtes oder allgemein das rechte)= dmrαοuxerv. An der vorliegenden Stelle aber ist nicht die Rede von einem bestimmten(feststehenden) Ziele, sondern von einem Begegnen bzw. Einholen auf dem Wege(V. 63 deεrd ατνς), einem Zusammentreffen(da oder dort) auf dem Wege. Man beachte auch den Zusatz soνααινα, der keineswegs müſsig dasteht. Der Zusammenhang erfordert also hier einen etwas andern Begriff für àooxdgecv als der für dlαotdvetv ermittelte und feststehende. Denn der Sinn ist hier:Damit wir nicht etwa(in der dunkeln Nacht) an einander vorbeirennen, unsere Wege auseinander gehen, unsere Schritte sich nicht begegnen.

Wenn daher Hesychius die Glosse hat: à.ροο–sεν adoαν, öeouere 16/0εεν(60) àαμ⁴αοοσ und Eustathius, wie er p. 789 sagt,Ey œα 2εειιααχα gelesen; à ταςαιςι dεαti, dιναm emσ⁶w, zal àdrdoε ϑια⁵οdmνομεν, duœerizονμν dƷν, so ist damit der Unterschied der Bedeutung einigermaſsen nahegelegt durch das bezeichnende Wort d‿αόαα ο⁶*νασσ ³⁷ (Vgl. de‿aαν⁵ς, dε‿‿α-νντ‿εεν).

steht auch 3mal dπm55πw¹= Aoρεαάαᷣον. Vgl. 0 521, I 466 u. 477 mit 0 119, 302, 1 350, N 160, 403, II 322, 171, 591, X 290 sowie Z 411 und NX 505.

32 Für die Richtigkeit dieser Herleitung gegenüber der von Benary, welcher die gemeinsame Grundform*a-smr-ta (von W. smar, cogitare)= immemor annimmt, sprechen ganz besonders die Stellen Z 411 u. 505, wo das Participium daαράαᷣεν geradezu heifst expers factus. Edo? ε νε εοσ⁴ον ενννσμ doaαοναν 5να υρμe, sagt Andromache zu Hektor. In gleichem Sinne heifst es von Astyanax Glν d œurooe sordv. Auch das einfache Verbum steht so ν 512(duααοεινσέ bυeᷣeπημmοα.

as Wenn Düntzer, der allenthalbenmetrische Not wittert, zu E 311 œar vi e⁵ ²9, αμνρ1τ0 Aras dν⁴ιοιν Alvslag, 8*⁴νßGέονꝗ εονε etc., wo der Potentialis anstatt des regelrechten Irrealis gesetzt ist, bemerkt:Der Vers bestimmte hier die Wahl des Optativ, so ist das ebensowenig richtig, als wenn er zu 42 569( σεκ, v 600», 08 aατον ενν εκαισεωςꝙ5⁴α⁴ς von Verlängerungnur aus Versnot redet. Wie leicht war es an obiger Stelle etwa zu sagen: Kal vi aer ντ⁶ιιν!eν2έτν ναά‿ αdςσν dlvstag oder, wenn dvas ohne Digamma milsfallen sollte(trotz II 371, 507, V 67 etc. etc.): æal vi æεν ³ρ½τꝗ νσ μνα †deναά‿ d. A.

3d Auch die Scholien D haben diese Erklärung: droruνναρααενν lνες dεααιμαοsdαłα(sich) olv. Suidas sagt nur: d. ⁴μοα νο ²⁵αοε υαω, das Etym. Gud.: xαοα τ ποτ(sic)) a ruzxetv, während das E. M. schreibt: d.μα οοᷣσ‿εςιε τυι⁵ςα εmπ* τιν τοεουν(1?) 0 daorvxTy, e Sv οαέινμ³φ ενεx ε æαb το dν̈ drruxey, 3 rlνενες ³ϑωαμωναάρος⁷ασαασ(sic!) Haow. Auch Hesychius versucht das Wort von 5 ο ˙% abzuleiten: dn roð dnοrux T0 H9τ06 ν 0C 90105 Herd ri αναενσν, wo aber statt derã vielmehr ælrd zu lesen sein dürfte.