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mit aã*i auch in späterer, nachhomerischer Zeit äufserst selten. 2* Ich finde nur dα.αεςαισ⁵⁶μος (Eurip. Tro. 562, Ion. 52), à⁴ααςοςοε(Soph. Ant. 351 svy), dαᷣςατεενςα(Qεc Aesch. Sept. 290), ferner bei Suidas dαμσνταααοs(rdππm) und bei Hesychius àαmσι‿νατοs(Terov dμααναυντοοατ.
Noch seltener sind solche Adjektiva ohne Suffix gebildet, so daſs man also eigentlich d-ομασ‿ο ιο‿ς erwartet hätte(wie dνσσέαα⁴ο⁷).
Da inzwischen doch auch Homer schon verschiedene suffixlose Adjektiva dieser Art aufzu- weisen hat, ²²2 wie deντ ς εαο‿⁵ς, εν‿ϑeεεααος und sνπ‿⁴εε⁵ος ²⁸(woher das adverbiale εxν‿ι⁶ιεεμια, Eu- Qεεο-*, ë³ο‿-ρα⁴⁵ο¹ε,&n-⁴οωσοο-ς,&x-εμομς(G 403),& ‿εοꝓτμο‿ες, dMο-u*ιο‿ςι, dne-Hοοοσςα(woher das adverb. oreεαοοα) und sogar das kühngebildete dllο-ναοα–-ααο-s(E 831, 889), so wird man schwerlich die suffixlose Bildung duρσοοτος= Aαα‿αοτειοsς in dem Sinne von dασ 0r0 ³ aus diesem Grunde beanstanden dürfen.
Auch das andere Bedenken, welches bei Vergleichung der Zusammensetzungen ²⁴ ⅜‿οοο, daναα‿ινμοοος(Pind. Ol. 9, 85), 8ναeοi.μςοος(Pind. Pyth. 6, 30, Isthm. 7, 53), 7Gε ‿ςμ⁵⁴οοο, ze⁴αi- uοτοο, εατ.μ⁴ςοεος(Pind. Ol. 6, 116), reoνρι‿να⁴ααοτος,—asoi‿μςμ, wofür Qρuot-⁴μρ⁵ροισ (Pind. Ol. 7, 71), νυαν‿ιι⁴οος, Ka*‿εμμςμοιοο, νG- εεμροτοs etc. aufsteigen könnte, wiegt m. E. kaum schwerer. Fedde(S. 39) meint, àακαα⁵ οtos sei wie alle praepositionalen Zusammenfügungen relativjungen Ursprungs und habe, da es aus der konstruktiven Verbindung àνμσσ οτν ν entstanden sei, den Anlaut im 2. Teile deshalb eingebülst,„weil er bei dem isolierten Gebrauche von g0r im Zusammenhange der Rede bereits verloren gegangen war“. Aber— abgesehen davon, daſs selbst in den noch jüngeren Zusammensetzungen bei Pindar das organische gewahrt ist— es liegt doch viel näher, daran zu erinnern, daſs a α-(α. 5οοTros aus euphonischen Gründen das zweite aus- stofsen muſste. Vgl. 2xα‿σηι ‿μραιηαι,&,)o„αᷣ. Eher jedoch könnte es auffallen bei dieser Her- leitung des Wortes, daſs der Dichter nicht wenigstens die Länge des gewahrt, sondern aνπηνρσνναροτ⁷ gebildet hat, zumal die Kürzung durch keinerlei„metrische Not“ erfordert wurde. 25 Denn er konnte ja sowohl die Verbindung àναασιοοι aida im Verse gebrauchen, als auch νάαστοτοι οσσα⁵⁴ος und hatte auch die ungewöhnliche Femininalform, die nur in àναut, ein Seitenstück hat, nicht einmal nötig. Auch lagen nach Analogie von σασαιοσε.φ◻⁴οιε(woneben υαινmeααο), Gaeoi, regpi- und vο‿.μ⁵⁴tos metrisch bequeme Bildungen, etwa*εμννι⁸σιο¶ ,(Sowie*ν 0υ νν) oder*mαα‧- XaG-A001og, nicht gerade fern.—
21 Unsäglich arm im Vergleich zu der griechischen Sprache ist an derartigen Kompositis die lateinische. Sie kennt fast nur Zusammensetzungen von circum mit Verbis(und davon abgeleitete Verbalia) und hat kaum ein halbes Dutzend von Bildungen wie circum-fluus, circum-foraneus, circum-padanus, circum-sonus(Ov. Met. IV 723), cireum-vagus (Hlor. ep. 16, 41) aufzuweisen.— Doch sind ihr auch Bildungen wie a-mens, de-mens, a-vius, de-vius, ob-vius nicht fremd.
²2 Vgl. hierüber Fedde l. l. S. 39. Das dort aufgeführte ³ι‿ανεος läfst sich m. E. auch anders erklären, nämlich(vgl. dνενος) dy*νο mϑεαοοσςσ¶ τωνπ.
23 εέ⁵⁴·dεος dagegen ist kein Abhängigkeits-Kompositum, sondern ein determinatives(s. Anm. 20) wie dαdαove, oder eine blofse„Zusammenrückung“(Fedde S. 12).
2u Über die aus den Verbalstämmen daναα νι, ενει, T, lœeρε νοι‿, ora- mittels eines Suffixes zν(=), das hier aber nicht das bekannte, zur Bildung abstrakter Feminina, sondern ein zur Bildung von nomina agentis dienendes ist, gebildeten Komposita vgl. G. Meyer in Curtius Studien V, 110 ff.
²s Es findet sich εμάασ‿ςςρυςοο neben d.εμάα⁴υρμ, duοoρα‿oir¹ neben-lαeρητςσον, offenbar aus metrischer Rücksicht.


