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6⁵αα gebraucht hat. Das ist wenigstens eine der Ftymologie àσ 600r0„ Pdoœœα entsprechende Anwendung des homerischen Wortes.
Diese letztgenannte Herleitung und Deutung des Wortes nun ist, wie bekannt, die von den ältesten Zeiten bis auf Düntzer herabis allgemein angenommene. Nur hat man das aàugl in ver- schiedenem Sinne(rings oder beiderseits) auffassen zu dürfen geglaubt, was aber bei jener „Dräpositionalen(nicht adverbialen) Zusammenfügung“(Fedde S. 39) nicht in gleicher Weise möglich ist, wie etwa bei den attributiven oder possessiven Kompositis ¹οnmGàἀe⁵§ν‿‿αdos, dnοßνρdos u. dgl. Denn während z. B. dεναραέαφαοs i. e.&²α àεeρε(Lævον) 2Gν oder aà dlæ Eov bekanntlich sowohl mare circum se habens(= circumfluus) als auch mare utrimque habens(bimaris cf. Xen. Hell. IV, 2, 13) bedeuten kann und wirklich bedeutet, kann das aus der konstruktiven Verbindung domπκς ☛ ρ 600 0dG.α hervorgegangene doνƷs dναασρο nur den einen Sion haben: der um den Menschen befindliche Schild. Es kann daher die Erklärung des Schol. zu„ 292 „1, AHρoτεεέν τν 5‿ωπτ Qꝙmwe0παοc%νι oder des E. M. 1 dzατειοσςεν ꝙτν rν xαεναωνασα acm αe zνrrovo« nicht gutgeheilsen werden. Richtiger erklärt Hesychius 670„ 10„ 600r0v XE90- ovoœ und Eustathius p. 243, 42:* àνμαα ων ⁸‿τνυν μeρνισωωσον ⁷ Gαeπαοωνασαα ⁶νν⁊ÿtv dννισσαον. Nur ist bei beiden der Begriff 540„ eingeschmuggelt.—
Was die Bildungsweise des Wortes anlangt, so ist unter den übrigen homerischen Zusammen- setzungen mit àgt keine analoge Bildung zu finden, wie sich aus folgender UÜbersicht ergibt: ²⁰
a) Bildungen mit Verbalstämmen(einschl. Adj. verb.): àακρα⁵ιοεασ⁸, duαρ³⁵⁄οos, d-νμσα⁶εορ*ν*e, d*ορσοιουαοο, auρi-dομηοοε)j dνμ⁴μαιισι‿σ), dεακαασαρs, dννt-eros, dο‿g νᷣτos, duρ‿rosgijs, duogi- 40, dναα‿ανυιαναο⁸ς.
b) Bildungen mit Nominibus(Subst. od. Adj.): duνκραιφηρ‚ε, du&νi-α2οο, duoο‿ꝓvijeds, dàuœ‿ννos, d εi dαυε, dενεοεxνοε, dnugd‿xnaos, duœο‿rn, dοαρσέ‿εᷣα, dugt-galos, dãναμσα⁶ρσνσοο.
Dazu kommen noch die Eigennamen: a) Auœ‿&αςο̈sοςα, Augeyeveia, Au†ο‿ddναi, Au†i μααφe᷑νοσ⁸, Au†α‿σέsν, dug⁹uο‿oir=, Audoυ‿rουoνν, duoi-()ν. b) Augt-αοs, Au*οέννοαέ, Auœν‿σmν, Aaoe‿ædos(für εννε), Augi-Aoxos, Auαανν, duoi-vοs.
Unter diesen sämtlichen Wörtern findet sich kein einziges sog. Abh ängigkeits-Kompositum wie unser dνμααιαοτοο. Solche sind überhaupt unter den doch so zahlreichen Zusammensetzungen
¹s Dieser drückt sich freilich an den verschiedenen Stellen etwas verschieden aus. Zu B 389 heilst es„den Mann umgebend, schützend. Vgl. ⁴ιιοτοςσι õ(ein Hinweis, der schlecht palst!); zu 42 32 lautet die Erklärung: „ganz schützend; er geht bis zur Erde“(Soll also etwa die Länge bezeichnet werden?!); endlich zu F 281 einfach „mannschützend“.
¹9 So benannt,„weil sie als Adjektiva oder Appellativa den Besitzer dessen ausdrücken, was die einzelnen Teile der Zusammensetzung bedeuten.“ Siehe Bopp Vgl. Gramm. III 455. So ist 2-9H᷑= 9e0„ g„ aτ Qν duαe‿e⁴υν (*ε⁴ς) ælovds dναν εαντν eρ᷑ων μ⁵αάν(æννέ)= dà.ον έμοσιεν oder auch dαx' aæur'z pälove govoœ u. s. wW. Davon verschieden sind drittens noch die minder zahlreichen sog. determinativen Komposita, in welchen das zweite Wort nach Form und Bedeutung unverändert bleibt und durch das erste nur eine nähere Bestimmung erhält z. B. d⁴ Hντσς, εν⁴æᷣs, duααdaν, dαρ‿eνννmνεε, duορ‿αe etc.
²0 Bemerkenswert erscheint es, dafs bei den Bildungen aus Verbalstämmen das dugl fast durchweg(vielleicht mit einziger Ausnahme von dαεro und d.*αμαm‿ς αμαςσσα, welches aber auch unter b) gerechnet werden kann) die Bedeutung„rings“ zeigt, während umgekehrt bei den Bildungen mit Nominibus die Bedeutung, beiderseits“ vorwiegt.


