Druckschrift 
1 (1891)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

3

worüber in kürzester Fassung die Scholien BL. also berichten: aοeττν mυν*ν mm2 ονάοι u viyvovrct Eavo vdo vuxro rae rãεεες‿ε ⁷1 εεraαιπντενς ααεο ⁸½οιυοσασι ‿οοστ⁶σςει vdeο d. 2lαᷣ Aixν³οs (sic) âgoorov sle àOαν, dmν Ʒνννσς(?) od pylvsral. ¹0

Die eine Erklärung will also das Wort nicht von 9οrög(mortalis), sondern von 6 τ ½(cruor) herleiten so auch in EM. àνυπ τοο oO gGalvera i. e. die blut- oder mordfreie, während die andere durch ein eigentümliches Kunststück, aerdονee(Umtausch) genannt, auf den Begriff dunkel (ãρ GGνς ʃ ονdα, dgαντειατοε) führt, so dafs wir neben den sechs anderen Epitbetis, welche diesen Begriff in verschiedener Schattierung ausdrücken, noch ein siebentes hätten. Eustathius 1. 1. erklärt dieses ausführlicher also: dοm uεντadπντισα..., G% οονσ αασαααονο*, σ 052 Gτο. 1LA Gανς ν⁴αeο, †ασυο, G66ν6ν Ʒοτι σα, dοοενιακς dνmμ⁵w dxeo ort 600r60, 5ͤ9ev zara deraννρν pdοτι dae, rourooruνᷣ§νραε⁶ςιτοο Schon Eustathius, der doch die Herleitung von dο⁹σ-os(cena vespertina) aus dοον und aαα⁵αα nicht zu milsbilligen scheint, wenn er sagt ö9εν αα 60mπροε Geννεετd, ds röre G-¹dady a⁵μιεμννοον oο οοε*τοι ro νo, findet doch diese auf der Gleichung àοοτσοοάr dgcs und dem Doppelsinn von goœy in dieser Zusammen- setzung beruhende Etymologie kühn und unbrauchbar. Und wir mit ihm.

Gegen die Ableitung von orog aber ist zwar an und für sich sprachlich wenig einzuwenden, allein es ist auch wenig damit gewonnen. Da über Herkunft und Bedeutung dieses Wortes ¹¹ die Ansichten sehr aus einander gehen, so sieht man nicht einmal, ob etwa der Anlaut u demselben von Hause aus nicht ebenso eignet wie dem Adject. 9006G= 4006. Und die Erklärung des Eustathius I. l. Oaνixας ⁸το, Pyobp urd o2⁸. ³εαονρι‿υιν⁹ε li. e. nach Hesych. dæαοαεοσ⁵a, ulανμαα, duaoria νοεινκααανυνοοσ]· od plveraꝭ, de 1bOGενναωων sττε ταν αςαστdsεαν 10 dyαννον elvat vper! er9e0a. ergibt für die Stelle 78 keinen ansprechenden Sinn; vielmehr scheinen die Worte hv zal ri dd- OXνται πηοαιέωτι⁴αιο Tοεε die Vorstellung von der ruhigen Stille und dem nächtlichen Frieden im Gegensatz zum Tage notwendig zu verlangen, während der Gedanke an den blutigen Graus und Schmutz durchaus fern liegt.

Wir werden also bei der Herleitung des Wortes àοτι von 800r6(= 400-rds, uοο-rοε) und der Deutung die menschenleere, stille Nacht trotz des Abfalls des anlautenden 2 stehen bleiben müssen, wofern nicht etwa eine neue Ableitung, nämlich aus W. αο(+. Gmαας tönen) ¹², 6⁰⁰%(600) und die Anlehnung an Wörter wie§νιεσςαα ρααωυνοε, 5ο‿σ‿ν, 806-1-o, à-00-M-os, 606--6&, S00-vriz etc. den Vorzug verdienen sollte.

¹0 Es wird wohl heiſsen sollen, wenn auch sachlich unrichtig,& ρ Hϑνs odlyera. Sonst würe hier die dritte Erklärung unpassend angereiht. Aber sowohl das«al vor A10x vaog als auch das Worttveraw(nicht etwa 068 ν) läſst vermuten, dafs der Scholiast ςα gedacht hat.

¹1 Homer gebraucht es viermal in der Verbindung Ʒτ μαενια(IHI 425, 2 7, 345, P 41) und einmal mit Aαα( 189), immer von der blutigen Besudelung Verwundeter oder Getöteter, die abgewaschen werden soll. Auch 5εκeτιυμ̈ να εν αα(1 41) ergibt den gleichen Begriff, und Aristonicus sagt mit Recht: od nty ala 9589, d12 16 dhnd οτπ πιμααοωνQõOQάw? ν. Pott will das Wort von 29⁹0-(àοον die schwarze Maulbeere) herleiten, Benfei von W. αeε, Doederlein von.ςειν, Siegismund mit Bugge vom scr. mur-ta-s= concretus, coagulatus(W. mar) vgl. Curtius Studien V 160, A. Goebel(Lexilogus II S. 292) von SW. αo ̈αe⁹, vgl. 5⁹--οεοο Schmutz,Gxerον dνυσαασ⁴eνςαι Hesych.

¹²2 Vgl. A. Goebel Lexilogus II. S. 289 ff.

1*½