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bringen. Während das regelrecht gebildete â‿οοτO sowie das davon abgeleitete ‿.ςμσοο (=d-0-1ς) das Gegenteil von g00r6(6.υά ⁶υτπ) ist, also soviel als dνεἀνατοο, dςρναρναοο, εos, 1600G 1ꝓννꝙ εμα bedeutet, sonach vòs dαροοos oder àναροσνm„die unsterbliche, göttliche, heilige Nacht“, könnte der Dichter mit à-.oοτν einen völlig andern Begriff verbunden und zum Ausdruck haben bringen wollen, nämlich, um mit dem Scholiasten 4 zu reden: Kan' 7v(od) 90010] 05 Golrον oder, wie es bei Eustathius Seite 968, 44 heilst, 2v* 6000 0d Ode⁴α Das würde also den Begriff âνεν 006, 01α— 6005ν,„die menschenleere, stille Nacht“ ergeben, ein Begriff der so vorzüglich als Merkmal der Nacht paſst und das Wesen derselben im Unterschiede vom Tage, besonders für das Gemüt, so schön bezeichnet, dafs es uns wunder nehmen mülste, wenn wir beim Dichter ihm nicht begegnen sollten. Die Vorstellung der Einsamkeit und Stille scheint sich allerdings auch mit der Bezeichnung àνον an manchen Stellen zu verbinden Ggl. z. B. K 41, 142, 4 363, 1 404, o 8); aber meist erhält die Nacht das freilich dem äufseren Sinne näher liegende Epitheton„die dunkele, finstere, düstere, schwarze Nacht“(deνεοι, zeaν, deεᷣ³αυνα dρναiπ, à0*εᷣεν*z, 202,*εν). Doch tritt z. B. K 83(= 386) zu der einen Vorstellung die andere hinzu: Eoxeao οdOg viwra du' ορσρναά‿ν, Jre' 8560 b01, ,0010! do.
Für diese Auffassung und Deutung des Wortes àοrn können wir einen sehr gewichtigen und alten Zeugen anführen, nämlich keinen geringeren als den Altmeister der griechischen Tragödie. Denn wenn Aeschylus Prom. v. 2 Goοτον ele omdiæv sagt, so brauchen wir nicht erst aus Hesychius zu lernen, was damit gemeint sei, sondern der Dichter sagt es uns selbst v. 20 u. 272 mit den gleich- wertigen Wendungen 15 ᷑π‿ασνν»:»W,müa rdyc und à*μαο τον⁶ν' ανετο d́yov. Auch Gottfried Hermann in seinen Bemerkungen zu jener Stelle schlieſst mit Recht, Aeschylus habe das Homerische α‿οτ»ös nicht anders verstanden, als wie oben bemerkt wurde(dveu 001).
Dals diese Deutung des Wortes dοτ die„menschenleere, stille“ den Vorzug verdiene, dafür ist m. E. ein weiterer Beweis der, dals das Wort auch als Substantivum im Sinne von vos gebraucht worden ist, àgoör-,(Sc. o*⁹), was bei dονρ⁵οro oder dàαμροd,⁵, abgesehen davon, dals dνμροmο̈πσꝶ Sc. rο⁵ασ oder 266 in anderem Sinne gebraucht wird, wegen des weiten Bereiches der Begriffe„unsterblich, göttlich, heilig“ wohl nicht möglich wäre.
Gegenüber dieser Deutung und Herleitung des Wortes à-οꝓε gibt es noch zwei andere,
1 ⁴.όφ⁴ ο τοα bedeutet zunächst soviel als d9α ναοα(immortalis) und ist Beiwort von 9εG(Y 358, 2 460, X 9, wo der Gegensatz 9vyrös dabeisteht, 445) u. von lας ⁶Hεςο(= 17% mE 339, 870). Ferner werden so genannt die Taxο*, ods IIX* 9 εο ϑιαασ s⁴eν‿ας dιοα(II 381, 867); sie sind ja„Gy*νο τν àϑςαωα s* p. 444), die reöxe« des Achill(P 194), die von Göôttern herrührenden e?uaæα(II 670=680, 7 260, 265, 59), das S1 αεαον der Charitinnen(§ 365), das ν⁴εμνον der Leukothea und endlich der oτε der Kirke.— Nur einmal ist es Beiwort von v»os(4 330). Sollte dafür etwa d.μαςο im Sinne des Hesychius zu lesen sein?— Offenbar aber bedeutet dεαοαιοο nicht ganz dasselbe wie âαμοτοε, denn es verhält sich 4½ 06 G108 zu d.νμρμρτos, wie ονν (x 545 goνn SOorsn= vox humana) zu 569, welches letztere bei Hom. immer nur als nomen substantivum gebraucht wird.
s Nur verstehe ich nicht, warum er daselbst von„ludi magistris“ und von einem„érror“ spricht. Sein lebendiges Sprachgefühl dürfte wohl einen Aeschylus zur richtigen Auffassung befähigt haben.
* Vgl. Eustathius J. l.: 15 3 vi.μεν ενπτεαέις 2ισιν. Sre„d⁴ο[ε αἀνν*'eεli, Aelει το vο (immo-G*). 20⁴ σʒ½ 6έë οω zuαd ενε τυνν‿Qυν, ⁵„9010½ o3 r068ο⏑jſτ.


