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3,[1] (1897) Römische Inschriften des Mainzer Museums / zsgest. von K. Körber. Mit 100 Zinkätzungen nach Faks.-Zeichn. von Heinrich Wallau
Entstehung
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Zwischen Tunica und Mantel nicht recht verständliche Gewand(?)- Stücke.(Vielleicht ein Lederschurz mit rundem Loch zum Ein- stecken eines W9erkzeuges?) In der Linken hält er ein Kästchen, die Rechte scheint er einem neben ihm stehenden Knaben, dessen Körper bis auf die Beine fast ganz zerstört ist, aufs Haupt zu legen. Ganz links steht ein zweiter Knabe, der seine Hände auf die Schultern des anderen Knaben zu legen scheint. Beide tragen ein einfaches, bis zu den Waden reichendes Gewand. Unter der Nische ist eine 32 cm hohe glatte Fläche, in welcher sich unten ein Zapfenloch von 15 cm Höhe und 3 em Breite befindet.

Von der ursprünglichen Inschrift ist nur der kleinste Teil noch erhalten und teilweise schwer lesbar; jedoch dürfte seit ihrer Auffindung

nichts Wesentliches daran verloren gegangen sein. Sie scheint nur Namen enthalten zu haben.

Vergl. Bramb. C. I. Rh. 977.

87. Bisher unerklärte Inschriftplatte. Grauer Sandstein. Alter Bestand. H. 64 cm(von welchen nach oben hin etwa 18 inschriftlos sind und darum bei der Nachbildung wegblieben), Br. 52, D. 18 cm.

ni ſſotat ist es un- . 4 möglich gewesen, die zu- b⸗ fälligen Kritze, die sich 5 G 14, auf dem weichen Sand- stein leicht bildeten, von den absichtlich einge- hauenen Schriftzeichen überall zu trennen. Da- S Ih L.), A ſIher enthältenendia bei- 14.S.. stehende Nachbildung

1[1W. tNl gewiss manchen Lese- SF VII NTr.UO NKINI fehler und kann nicht in

M S XV N 1 dem Grade, wie wir dies

NIEILS S

sonst hoffen, das Studium

TI 9 N I A des Steines ersetzen. Von 8 1 den vorkommenden ) X 4 Namen scheinen Secun- dinus und Saturninus . festzustehen.