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3,[1] (1897) Römische Inschriften des Mainzer Museums / zsgest. von K. Körber. Mit 100 Zinkätzungen nach Faks.-Zeichn. von Heinrich Wallau
Entstehung
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Wortes könnte man auch an G denken, Zangemeister hält ihn aber wohl mit Recht für ein liegendes S. Nicht mehr recht erkennbar ist hier das auf den beiden entsprechenden Seiten hinter Caecili stehende V. Der Stein ist wahrscheinlich ein Stempel für Brot und wird aus der Legionsbäckerei stammen. Jenes V bezeichnet wohl eher deren Nummer, als das Cognomen des Centurio. In dieser Bäckerei haben drei Männer gearbeitet oder die Aufsicht geführt: Sabineius, Musentius und Metonius; Musentius ist nur Gehülfe gewesen. Die Brote wurden gestempelt entweder mit Seite a und b oder mit a und c oder mit a und d.

Erklärung nach Mitteilung Zangemeisters.

(Vier steinerne Gewichte werden im Zusammenhang mit denjenigen aus Metall behandelt werden.)