IV. Inschriften auf Gebrauchsgegenständen. aus Stein.
84. Drehmühle einer Centurie. Alter Bestand. Basalt-Lava. Erhalten ist etwa ein Drittel des Läufers, an dessen runder Aussenseite die Inschrift angebracht war. Entfernung der inneren von der äusseren Kante: 16 cm, H. und Br. der runden Aussen- seite: 11 und 38 cm. An der inneren Kante Rest eines schwalbenschwanzähnlichen Loches zur Befestigung des Zapfens, an welchem der Läufer rotierte.
——ꝛ;———= Virei Centurie des Virejus ) Tet.... Centurie des Vet....
„ Beee et we oesfeeerden he Aar! ie Inschrift ist in den schwer zu bearbeitenden Stein mit Mühe —— eingehauen. Die Mühle wird meh- 1:75 reren Centurien hintereinander
gedient haben.
85. Brotstempel einer Centurie der vierzehnten Legion, ge- funden am 29. Juni 1897 bei Anlage einer Radfahrer-Rennbahn vor dem Gauthor. Kalkstein. H. und D. 5 cm, L. 11 cm. Die vier Längsseiten(a-— d) sind in Spiegelschrift beschrieben.
Llegio) XIIII Die vierzehnte Legion,
2 glemina) Martia) die doppelte, Martische, victrie]) siegreiche.
d=Caecili V Centurie des Caecilius,
Sabinei(Arbeit) des Sabineius.
— Cazeili V(2) Centurie des Caecilius,
1 Musenti(Arbeit) des Musentius, adiut(oris) des Gehülfen.
= Caccili V Centurie des Caecilius,
d Metoni(Arbeit) des Metonius.
Seite c ist am schlechtesten erhalten, doch
1:4 ist die Lesung kaum zweifelhaft; nur bei dem
dritten Buchstaben(von rechts) des mittleren


