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3,[1] (1897) Römische Inschriften des Mainzer Museums / zsgest. von K. Körber. Mit 100 Zinkätzungen nach Faks.-Zeichn. von Heinrich Wallau
Entstehung
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32, D. 22 cm. ÜUber der Inschrift undeut- liche Teile der Bekrönung des Steines.

Z. 1 ist vor dem Cognomen Asper noch das Ende eines V mit dahinter stehendem Punkt sichtbar. Z. 2 scheint die Tribus Voltinia genannt zu sein; Asper war also römischer Bürger und höchstwahr- scheinlich wenn man die Verhältnisse des römischen Mainz in Betracht zieht Legionssoldat.

63. Grabstein eines Unbekannten, bildete im Kreuzgang der Stephanskirche einen Teil des Bodenbelags; von den Herren O. Winterhelt aus Miltenberg und P. Th. Kessler aus Mainz entdeckt, wurde er als Geschenk des Herrn Pfarrers Körner am 10. Juli 1895 ins Museum verbracht. Leider sind von den vier Stücken, in die er zerschlagen war, nur drei aufgefunden worden, und zwar in sehr beschädigtem Zustand: die drei ersten Zeilen sind mit grosser Gründlichkeit ausgemeiselt und an den Spaltungskanten ist jedesmal der Raum von etwa einer Zeile verloren gegangen. Sandstein. Die Bruchstücke sind 17 cm dick und haben folgende Grösse: a) H. 43, Br. 34 cm; b) H. 70(den inschriftlosen unteren Teil gibt die Nachbildung nicht ganz wieder), Br. 36 cm; c) H. 52, Br. 35 cm.

... D(enturia) Clau(di) [Slecundi,[an(norum) .., st ji(pendiorum) trium h(ic) s(itus) e(st): heredes[ lece(runt) et viator) dic(at), sit tlibi terra levis].

... aus der Centurie des Claudius Secun- dus,... Jahre alt, 3 im Dienst, liegt hier begraben. Seine Erben liessen(ihm

diesen Denkstein)

setzen und der Wanqderer sage: möge

die Erde ihm leicht

1 sein. ¹ Z. 1 ist mit Sicher- heit nur noch ein A

und ein R zu erkennen; Z. 3 a. E. steht eine zur Legionsbezeichnung gehörige I. Die Formel HS. E weist auf das erste Jahrh. n. Chr.

Vergl. Körber, Korrbl. d. W. Z. XIV, Sp. 181.