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II. Code Civil. 23 I. B. 4. T. Von den Abweſenden. Art. 124— 126.
sent, des droits subordonnés à la con- dition de son décés, pourront les exercer provisoirement, à la charge de donner caution.
Art. 124. — L'époux commun en biens, s'il opte pour la continuation de la communauté, pourra empõcher T'envoi provisoire, et Texerecice provisoire de tous les droits subordonnés à la con- dition du décés de l'absent, et prendre ou conserver par préférence l'admini- stration des biens de l'absent.
Si l'époux demande la dissolution provisoire de la communauté, il exercera ses reprises et tous ses droits légaux et conventionnels, à la charge de donner caution pour les choses susceptibles de restitution.
La femme, en optant pour la con- tinuation de la communauté, conservera le droit d'y renoncer ensuite.
Art. 125. — La possession provisoire ne sera qu'un dépöt, qui donnera à ceux qui l'obtiendront, l'administration des biens de l'absent, et qui les rendra comptables envers lui, en cas qu'il re- paraisse ou qu'on ait de ses nouvelles.
Art. 126. — Ceux qui auront obtenu l'envoi provisoire, ou T'époux qui aura opté pour la continuation de la com- munauté, devront faire procéder à inventaire du mobilier et des titres de l'absent, en présence du procureur impérial au tribunal de première
instance, ou d'un juge de paix requis par le dit procureur impérial.
Le tribunal ordonnera, s'il V a lieu, de vendre tout ou partie du mobilier.
Dans le cas de vente, il sera fait em-
ploi du prix, ainsi que des fruits échus.
— Art. 125. negotiorum gestio. vom 18. April 1855 (GSS. 521) hatte die
ſeinen Tod bedingten Anſpruch hatten, die vorläufige Ausübung ihrer Rechte, mit dem Vorbehalte der Bürgſchaftsleiſtung, zugeſtanden werden.
Art. 124. — Der Ehegatte, der mit dem
Abweſenden in Gütergemeinſchaft lebte, kann wenn er dieſelbe fortzuſetzen verlangt, jene Einweiſung und die vorläufige Ausübung aller durch den Tod des Abweſenden bedingten Rechte verhindern, und vorzugsweiſe die Ver⸗ woltung des Vermögens des Abweſenden über⸗ nehmen oder beibehalten. Wünſcht der Ehegatte die vorläufige Auf⸗ hebung der Gütergemeinſchaft, ſo kann er, unter Vorausſetzung der Bürgſchaftsleiſtung wegen der zur Wiedererſtattung geeigneten Sachen, das ihm zum voraus gebührende zurücknehmen und alle ſeine geſetzlichen und vertragsmäßigen Gerechtſame ausüben.
Erklärt ſich die Ehefrau für die Fort⸗ ſetzung der Gütergemeinſchaft, ſo behält ſie das Recht, in der Folge hierauf Verzicht zu thun.
Art. 125. — Der vorläufige Beſitz iſt nur Anvertrauung eines fremden Gutes, welche denjenigen, die den Beſitz erlangen, die Ver⸗ waltung des Vermögens des Abweſenden ein⸗ räumt, und ſie für den Fall, daß er wieder erſcheint, oder man von ihm Nachricht erhält, zur Rechnungsablage verbindet.
Art. 126. — Diejenigen, welche die vor⸗ läufige Einweiſung erlangt haben, oder der Ehegatte, der ſich für die Fortſetzung der Gütergemeinſchaft erklärt hat, müſſen die Inventariſirung des beweglichen Vermögens und der Brieſſchaften des Abweſenden in Gegenwart des kaiſerlichen Procurators bei dem Gerichte der erſten Inſtanz oder eines Friedensrichters, der von jenem hierzu auf⸗ gefordert worden iſt, vornehmen laſſen.
Das Gericht verordnet nach Befinden, daß man das bewegliche Vermögen ganz oder zum Theil veräußere. Wird es verkauft, ſo ſoll deſſen Betrag nebſt den fällig gewordenen Nutzungen wieder angelegt werden.
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Hinſichtlich der Rechnungslage vergl. Anm. zu Art. 370 Code Civil; Cfr. Art. 1371 ff. 804. Art. 29 des früheren Theilungsgeſetzes
Nothwendigkeit der gerichtlichen Genehmigung
für Theilungen, an welchen ein Abweſender betheiligt war, ſchlechthin, alſo auch für den
Fall ſtatuirt, wo die Abweſenheitserklärung bereits erfolgt war.
Das iſt durch die Auf⸗
hebung des Geſetzes von 1855 durch § 70 des Theilungsgeſetzes vom 22. Mai 1887 in
Wegfall gekommen.
Die Genehmigung nach § 83, Abſ. 3, 82 VO. (XVI) iſt vielmehr
nur während der präſumirten Abweſenheit erforderlich und wird beim gerichtlichen Theilungs⸗
verfahren vom Theilungsgerichte ertheilt. — Art. 126. Hierzu ad Abſ. 1 Code
vom 24. April 1878 (GSS. 230) §8 58, 26, 70 Abſ. 2, 74 Abſ. 2 74; ad Abſ. 3 cfr. AG. z. GVG. §6 41, 58, Aß. z. CPO. vom
Aß. z. GVG. §
6 17 a. a. O.
de proc. Art. 941 ff. (VI), AG. z. GVG. ad Abſ. 2 efr.
24. März 1879 (GSS. 281) § 4, Aß. z. GVG. hier IV.


