nter den wen wir
ſſt und daß nnt eile ung hren ſetz⸗ ſ chen
V
An und für ſich liegt ſchon der beſte Beweis in dem Umſtande, daß man, wie geſagt, bei allen Geſetzgebungswerken auf die fran⸗ zöſiſche Geſetzgebung recurrirt, und ganze Beſtandtheile derſelben mit dem glücklichſten Erfolge in den Staaten unſeres Vaterlandes ein⸗ geführt hat und überall daran iſt, noch welche einzuführen. — Einen ſolchen gewichtigen Einfluß aber kann nur ein gutes Werk ausuben. — In den Ländern, welche Frankreich vecupirt hatte, und die nach dem Sturze des Kaiſers von dieſem Staate getrennt und zu einer neuen Staatenverbindung angewieſen wurden, oder zum alten Vaterlande wieder zurückkehrten, wie die Provinzen des linken Rheinufers — Rheinpreußen, Rheinbayern, Rheinheſſen, Baden — war auf Befehl des Imperators oder ſchon früher der republikani⸗ ſchen Regierungen Frankreichs, dieſe Geſetzgebung eingeführt, das heißt, dieſen Ländern aufgedrungen worden, und es mußte alſo an⸗ fänglich das odium des Zwanges darauf laſten. Allein der vortreffliche Gehalt hatte in verhältnißmäßig kurzer Zeit die betreffenden Völker ſo verſöhnt und befreundet mit ihr gemacht, daß ſie, als ſie es gekonnt hätten, ſich nicht mehr davon trennen wollten, und ſich glücklich ſchätz⸗ ten, wie billige Regierungen ihnen den weitern Beſitz eines von ihnen als ſo ſchätzenswerth erkannten Gutes verſprachen und zuſicherten. —
Wie zufrieden aber die Franzoſen ſelbſt mit derſelben ſind, das beweiſt unter anderm auch der Umſtand, daß die ſonſt ſo leicht be⸗ wegliche Nation bezüglich der Veränderung ihrer Geſetze, ſo weit ſie nicht das Staats⸗ und Verfaſſungsrecht betreffen, einen überraſchen⸗ den Conſervatismus an den Tag legt, und ſelbſt zugeſtandene Mängel nur mit leiſer und ſchonender Hand berührt, aus Furcht, die Har⸗
monie und den Zuſammenhang des Ganzen zu ſtören.
3 1
6 3


