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28%. 4r ES. Von Gervitufen oder Grunbbienftbatf. 339
700. id bas gur @ervitut bevechtigte Srundfticé getheilt: fo gebübrt das Defugnif jedem einselnen Theile mie vorbers doc barf baburd ble Oblaft des (mit der Gervitut) befchtwerten Grundfiüsés nicht vermebrt werden.
SGenn alfo, jum Devfpiele, von der Dutrdywessaerech: tigfeit die Réde it: fo find alle Iiteigenthüimer verbunden, fih bayu eines und deffelben IBeges su bedienen. C7) ,
or. Der Œigenthümer des belafteten Grundfficés barf nibts unternehmen, tas die Musñbung der @crvi- tut fhmälern oder erfchiweren fôünnte.
Er darf alfo an den Ortéverbaltnifen nidhts verandern, no die Ausfibung des Befugniffes auf eine Gtelle vertes gen, auf iwelche fie nicht urfprünglid angewiefen worden if.
SBenn indef diefe urfprüngliche Anmeifung dem Eigen: thümer des belafteten Grund{fücts befchiwerlicher aewordett feun, oder ibn an nüélichen Reparaturen bindern folite: fo if ev dem Gigenthümer des anbdern Grundffücts einen que Aushbung feines Defugnifies eben fo bequemen Plañ angutveifen berechtigt, obne daf biefer bic Annabme vers weigern fann. (7)
702. Der jur Gervitut Berechtigte Éann. diefclbe vott fei- ner @eite nicht anders, als in Gemäfheit der Errichtunggz urfunde, in Ausübung bringen, und er barf twedet auf
bem belafteten Grundftüe (fundo serviente), nod) auf
dem. berectigten Grunbftüce (fundo dominante), eine Aets änderung vornebmen, tuelhe bie Oblaff bes erftern erfhiwert. (3)
Vierter Ubfchnité. Bie Gervituten cridfden,
703. Die Gervitut erlifht, iwenn foie Sachverhaälts niffe cintreten, daf mañ diefeibe nicht wweiter austiben fann.
(3) Arg. ex L.24 et29. D. de serv. pr, rust. Lx, 6,15ct16. D. de aqua quot, et aest. ;


