285, 4 & Bon Gervitufen oder Grunbdbienfibarf, 335
Sivepfer Abfchnité. mie Getvituten erridtet werden,
690. Sortwäbrend witffame und in bie Augen fals fense Grundbefugnifle ermwirht man burch friftlihe Mile fengetélärungen Clrfunden) oder Dur) drepfigjabrigen Defis. C7)
6or. Ununterbrochen forttvirtende, nicht in die Augen fallende Grundbefugniffe, fo wie Gervituten, die nicht fortwäbrend wirffam find, febtere môgen in die Jugen fallen oder nicht, fann man nidt anders ertmerben, als dur friftlihe IBillenserflirungen.
Mit einmal ein unvordenfliger (Smmemorial:) De: fig if binreichend, fie zu ertwerben. Doc fann man Ser: vituten bicfer Art, twenn fie bereits durch Defis ertworben find, in Sändern, wo fie auf folhe Art evivorben 1vers den fonnten, jet nicht mebr anfechten. (2)
692. Gn Anfehung der Grunbbefugniffe, die ununtet: Sroen fortivirfen und in die Mugen fallen, vertritt die Beftimmung des Dauswirthes die Otelle der Urfunde.
693. Œine Deftimmung des Haustvirthes findet nur ann @itatt, tvenn evmiefen ift, baf svey jeñt abgetbeilte Grundffüc£e ebedem Œinem Gigenthümer sugebôrt haben, und durch biefen die Sachen in den Suffand verfest twors den find, aus meldhem die Gervitut bervorgebt. C3)
694. Beräufert ter Gigenthüimer gtwener Grundftücée, gwifhen tvelchen fidh ein fibtbares Merfmabl einer Oervis tut befindet, eines von bepden, obne daf der Saufcontract cine auf die Servitut fih beyiechende Uebercinfunft enthült:
fo bleibt biefelbe (active vder passive) af$ Grundbefugnif
sum Deften des verauferten Grundfii£s, oder als Grunb- oblaft auf dem veräuferten Grunbdfiüc£e baften. (4)
(3) Arrctés de Lamoïgnon, tit. 20. art. 2.
(4) L. 30. D, dé serv, praed. urb. -— 1,7, com. praed. tai urb. q,. ruft,


