285$. ar. Bon Servituten oder Grundoienfibarf. 323
6ro. Sebe ee, twelde Grunbffücde trennt, id für gemeinfchaftlic) geachtet, ausgenomimen, tfvenn nur einé biefer Grundffüche befricbigt ift, oder dur Urfunden oder rebtiipen Defisffand das Gegentheil bemäbrt iwüirde.
671. ocbfiimmige Bâume bücfen blof in der Ent fernung gepflangt werden, welche burd befondere bereits beftebende Serordnungen, oder dur Herfommen und an: erfannte Gewobnheit fefigefest if; in Ermangelung fol: er Berordnungen und Getvobnbeiten, foflen, von Der Gränylinie, tuelche beyde Grundfii£e fheidet, bocftäms mige Däume gwen Meter, andere Säume und lebendige Jecfen bingegen einen balben Sete entfernt feyn. C7)
672. Gino Bäâume und Peden in éiner geringern Entfernung angepflanjt tuorden: fo bat der Jacdhbar das
Redt, deren Jusrottung zu fodern.
Derjenige, auf deffen Grundffi£ bic Qefte der feinem Mabbar gebôrigen Däâume überhangen, fann {etern nôthigen, bdiefe Aeffe abjufchneiden.
JGuryeln aber, die bis auf feiner Boden beriberlau: fen, ift er felbft dort abjufdneiden berechtiat.
673. Däume, die fic in einer gemeinfchaftliden Secfe befinden, find, gleicdh der Seite, gemeinfchaftlich ; und jeber ber beydben Gigenthümer fann barauf antragen, daf fie niebergefchlagen werden. (2?)
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{1) L. 25. in fin. D. fin. regund, — Axrètés de Lamoignon, tit, 20. art. 40 €t4e.
(2) L. 15. D. fin. regund. 1. 2, D. de arbor, cacdond. = Or- léans, art, 259.


