285. 4r&. Bon Gervituten oder Grunbbienftbarf. 321.
_pavcigenden UrEunden nicht beftimmen, wie es in Jfnfe
pung der Aeparatut und neuen Daue gebalten werden fol,
fo ift babes auf foigende Art su verfabren:
die Haupimauern und das Dad fallen allen Eigen- thümern gur Safi, jebem na Berbüftnif des Ierihes des ibm gugebôrigen Stocfivertes ;
der Gtgentbüimer eines jeben @todivertes muf ben Gufboden , auf telchem er gebt, machen laffen;
ver Gigentbiümer des erffen @toces lift die Treppe, swelche dabin fübrts der Œigenthümer des smepten Gtocfs, von dem erfien @todiwerfe an ju technen, die Treppe, die qu ibm fübrt, fertigen und unterbalten, u. f. 10. C7)
665. Bird eine gemeinfchaftlie Mauer, oder ein aus wieder aufgebauet: fo dauern die Mctiv: und Daf fivfervituten (Mealbefugniffe und Dienfibarfeiten) in ins fiht der neuen Jauer oder des neuen Saufes fort, bdocd büvfen biefeiben nicht erfchiwert terden und der YWicderauf: ban muf erfoigen, che die erwerbende Berjäbrung cingez tueten if. (2)
666. Alle Grében, die fi stwifhen we Grundfiif: fen befinden, werden für gemeinfihaftlich geachtet: es müpte benn aus Urfunden und Merfmablen das Gegentheil erhel fn, (3)
667. Œin Merfmabl, daf der Graben nicht gemein- fhaftlich feu, if bann vorbanden, tvenn der Œrdtwalf oder Answurf der Erde fi nur auf einer Oeite des Érabens befindet, (4)
668. Es wird vorausgefest, bdaf ber Graben deinje: tigen ausfchlieplich sugebôre, auf deffen Geite fic) der Aus: wutf befindet. (5)
669. Ein gemeinfhaftlier Gränsgraben muf auf geneinfame Sofien unterbalten werden.
(2) L.4. $.29. D, de usurp. et usuc,
(3) Berry, tit. 11. art. 14.
(4) Berry, tit. 11, art. 14. Orléans, art.252.
(4) Berry, tit. 11. art, r4, Orléans, art. 962. Micims, art. 568,
Civitgefépouch. : 3


