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38 B. r T. Von der Erbfolge. 371
hen bey ſeinen Lebzeiten ſeinen Unterhalt zugeſichert: ſo hat das Kind an deren Verlaſſenſchaft gar keine Anfoderung.
765. Der Nachlaß eines ohne Nochkommenſchaft ver⸗ ſtorbenen natuͤrlichen Kindes faͤllt denjenigen von beyden Aeltern zu, von welchem das Kind anerkannt worden iſt. Haben es beyde anerkannt: jedem von beyden zur Hälfte.(1)
766. Sind beyde Aeltern eines natuͤrlichen Kindes vor ihm geſtorben: ſo fallen die Guͤter, die es von ihnen empfangen hat, wenn ſie ſich noch wirklich in der Erb⸗ ſchaft befinden, auf die rechtmaͤßigen Geſchwiſter; auch ſelbſt die Vindicationsklagen wegen ſolcher Gegenſtände., und, wenn ſie verkauft worden ſind, die Ruͤckſtaͤnde der Kaufgelder, fallen den rechtmaͤßigen Geſchwiſtern zu.
Das ganze uͤbrige Vermogen geht auf die natuͤrlichen Geſchwiſter oder deren Nachkommen uber.
Zweyter Abſchnitt. Pom Erbrechte des uͤberlebenden Ehegatten und des Staats.
767. Hinterlaͤßt der Verſtorbene weder ſucceſſionsfä⸗ hige Verwandte(Art. 755.), noch natuͤrliche Kinder(Art. 756. 757.): ſo faͤllt das zu ſeinem Nachlaſſe gehoͤrige Ver⸗ moͤgen deſſen uͤberlebendem Ehegatten zu, dafern er nicht durch die Scheidung von ihm getrennt iſt.(2)
768. In Ermangelung eines uͤberlebenden Ehegatten, gehoͤrt die Erbſchaft dem Staate.(2)
760. Der uͤberlebende Ehegatte und die Adminiſtra⸗ toren des Staatsvermoͤgens muͤſſen, wenn ſie zu erben ver⸗
men. Siehe Nov. 33. c. 16. MNov. 117. c. 5.— Auth. Prae-
terea C. unde vir et ux.
(3) L. 1. 2. 3. 4ets. C. de bonis vac. 1. 96.§. 1. D. de legat. 1. 1. 1. in princ. D. de succ. edict. 1. 1.§. 1. D. de iur. fisci 1. vn. H. 13. C. de cad. toll. 1. 4. C. de praep. sacr. cub.— Lehret, de la souveraineté, liv. 3. ch. r2.
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